Transalp Tegernsee - Gardasee

Alpencross in 2 Versionen für Einsteiger und Könner

Transalp Tegernsee - Gardasee

Alpencross in 2 Versionen für Einsteiger und Könner

ab 1.298,00 €
169,00 € Vor-Saison-Rabatt
derzeit für keinen Termin verfügbar
404 km | 455 km
6075 HM | 11319 HM
6
(1)
Enthaltene Leistungen

Transalp Organisation

  • Reiseorganisation und Planung
  • Tourenführung durch qualifizierten Guide

Transalp Gastronomie

  • alle Übernachtungen mit Frühstück im DZ in 3*** - 4**** Hotels zum Teil mit Wellness
  • 2x Halbpension

Transalp Services

  • Begleitfahrzeug mit Ersatzmaterial, umfangreichem Werkzeug und Ausrüstung
  • Gepäcktransport mit eigenem Begleitfahrzeug
  • Umfangreiche Reiseunterlagen inkl. Checklisten für Bike & Gepäck
  • Rücktransport

Goodies

  • Finisher Trikot
  • Startpaket mit Nützlichem für die Tour

Nicht im Preis enthalten

  • Reiserücktrittversicherung
  • Trinkgelder
Reisebeschreibung
1. Tag: Tegernsee - Inntal / Version 1:
1000 Hm
69 Km
1. Tag: Tegernsee - Inntal / Version 2:
1600 Hm
67Km

Der Tag im Detail:
 
Wir treffen uns an einem Wanderparkplatz, auf dem wir auch unsere Autos für die bevorstehende Woche sicher stehen lassen. Unsere Guides und Begleitbusfahrer verladen das Gepäck in den bereitstehenden FAHRTWIND-Bus. Dieser wird uns in den kommenden Tagen unsere Taschen sicher in die nächste Unterkunft transportieren und sogar in Notfällen zur Seite stehen.
Nach einem Check der Bikes und einem Briefing starten wir gemeinsam am Tegernsee und machen uns auf den Weg auf der asphaltierten Straße zur Moni-Alm. Nach kurzer angenehmer Steigung kommen wir aufgewärmt an diesem beliebten Ausflugsziel vorbei. Weiter geht es noch gemeinsam Richtung Valepp und bald auf einem Schotterweg bergauf und über die Landesgrenze nach Österreich. Der einfache Gebirgsweg führt uns noch kurz bergauf, bevor wir wie auf der Höhenlinie entlang hoch oben den Berghang traversieren. Gelegentliche Tiefblicke auf den Bach zur Erzherzog-Johann-Klause sind beeindruckend. Eine lange, kurvenreiche Schotterstrasse bringt uns dann zur ehemaligen Klause. Diese war eine Stauanlage an der Brandenberger Ache und ist heute eine Ausflugsgaststätte in Brandenberg in Tirol, nahe der bayrischen Grenze. Die Erzherzog-Johann-Klause liegt auf einer Höhe von 814 m Ü A. Um die Gaststätte stehen mehrere Nebengebäude sowie die vollständig mit Schindeln verkleidete Hubertuskapelle am Hang. Leider ist die Gaststätte momentan auf unbestimmte Zeit geschlossen.
 
Die weitere Fahrt entlang des breiten Bachbetts, stets leicht bergab auf einem Kiesweg, führt uns durch das nächste landschaftliche Juwel: Steile Felswände, Wasserfälle, glasklares Wasser sind unsere Begleiter.
 
Bald darauf trennen sich die Wege unserer beiden Gruppen und für die erste Truppe geht es nun weiter Richtung Süden und vorbei an der wunderschönen Kaiserklamm. Diese ist einer der schönsten Schluchtenlandschaften in Österreich und beginnt nördlich des Gasthauses Kaiserhaus, wo einst Kaiser Franz und seine Sissi übernachteten. Von diesem atemberaubenden Naturspiel aus, fahren wir die Brandenberger Ache entlang. Diese erhält Wasser von verschiedenen Bächen. Der Lauf der Brandenberger Ache stellt eine Besonderheit dar: Während andere Flüsse in den Alpen entspringen und nach Norden zum Alpenrand fließen, nimmt sie den umgekehrten Weg von Norden nach Süden und durchschneidet die Nördlichen Kalkalpen zum Inn hin. Eine Besonderheit ist auch der nach einer schnellen langen Abfahrt als nächstes angefahrene Ort Kramsach. Hier wurde 1627 eine Glashütte erbaut, welche bis 1934 hochwertige Produkte herstellte und seit dieser Zeit als Glasfachschule besteht. Das ganze untere Inntal ist bis heute zu einer bedeutenden Glasindustrie prägt. Nun biken wir auf kleinen Nebenwegen zum Endspurt nach Jenbach mit dem Renaissance-Juwel, dem Schloss Tratzberg im Gemeindegebiet. Unser Tagesziel erreichen wir schließlich am Inn entlang in Schwaz. Bevor wir in unser Hotel einziehen, nehmen wir noch die Gassen der Altstadt unter die Reifen. Imposante Gebäude sind Zeugen einer reichen Epoche, als man in diesem kleinen Ort zur Zeit der Fugger 87 Prozent (!) des Weltsilberaufkommens abbaute.
 
Mit der zweiten Gruppe fahren wir ab dem Kaiser Haus entlang der Steinberger Ache, bis zum schönsten Ende der Welt, wie die „Steinberger“ selbst von Ihrem Heimatdorf direkt am Rofan behaupten. Der westliche Teil der Brandenberger Alpen wird als Rofangebirge bezeichnet. Es wird auch kurz “Rofan“ genannt und liegt vollständig in Tirol. Eine Herausforderung ist in der Folge das Stück zum Kögeljoch. Wer es nicht schafft, schiebt ca. 15 Min., ehe wir uns schließlich in den Trail Richtung Achensee stürzen. Hier, hoch über dem See, haben wir nicht nur eine beeindruckende Aussicht, sondern vor allem beinahe 500 Tiefenmeter auf feinstem Wurzeltrail! Durchgeschüttelt und mit viel Adrenalin im Blut werden wir vom Achensee auf 900 Metern empfangen.
 
Das „Meer Tirols“ ist bis zu 133 m tief und der größte See Tirols. Er hat eine hervorragende Wasserqualität bei bis zu zehn Meter Sichtweite unter Wasser. Wir setzen unsere Fahrt Richtung Inntal jedoch über Wasser fort. Im Ort Eben beginnt der nächste Trail. Schmal, erdiger Waldboden und viele Wurzelabschnitte stellen den Fahrspass ganz oben an. Wie auf einer Achterbahn gelangen wir so bis nach Jenbach. Ab hier folgen wir wieder den Spuren der einfacheren Version bis zu unserer Unterkunft im mittelalterlichen Schwaz.

2. Tag: Inntal – Nößlach / Version 1:
63 Km
1345 Hm
2. Tag: Inntal – Nößlach / Version 2:
75 km
2210 Hm

Der Tag im Detail:
 
Kurz vor Innsbruck verlassen wir wieder die gemeinsame Strecke. Der leichtere Weg führt in mäßiger Steigung und teils auf Trails mit Ausblicken auf Innsbruck und dem Stubaier Gletscher und dann über den alten Brennerhandelsweg hinein ins Wipptal nach Nößlach. Der anstrengende Weg der Version 2 führt entlang des Patscherkofel, dem Hausberg der Innsbrucker. Auf einem der zahlreichen Almwege durchfahren wir die Olympiaregion von 1976. Immer wieder eröffnen sich uns gigantische Panoramablicke auf das Karwendelgebirge sowie die Stubaier Alpen. Abseits der Hauptwege treffen am Ende beide Strecken auf den letzten Kilometern wieder zusammen. Übernachtung im Hotel.
Der Tag im Detail:
Zunächst ist die Fahrt äußerst einfach: wir nutzen den Inntalradweg entlang des gleichnamigen Gebirgsstroms vorbei an Wattens und dessen großer Glasfabrik von Swarovski, dem größten Arbeitgeber Tirols. Bald schwingen wir uns auf einem mittlerweile geteertem Bergweg auf vielen Serpentinen nach oben. 300 Hm um genau zu sein. Bei dieser Auffahrt wird bereits die Version 1 der Version 2 des Tages davon fahren müssen, um das vorgegebene Tagesziel ohne Probleme erreichen zu können.
 
Im Ort Rinn kommen wir in der schweren Version schon zur nächsten Berghürde und biken entlang einer Rodelbahn auf über 1600m Höhe, während wir in der einfachen Route den Spuren des ehemaligen Tiroler Freiheitskämpfers Josef Speckbacher weiter unten folgen. Immer wieder fordert uns hier der steile Wanderweg und lässt Vorstellungen der durchlittenen Anstrengung einstiger Landesverteidiger gegen die Franzosen um 1800 aufkommen. Geschichtsträchtig ist die Gegend allemal, denn schon bald stoßen wir auf die alte Römerstraße in der Nähe der Olympia-Bob-Bahn in Igls. Nach all der Anstrengung über Wander- und Schotterwege sind wir bald per Landstraße am Eingang zum Wipptal. Mit schöner Aussicht genießen wir hier unsere verdiente Mittagspause.
Schon nach wenigen Höhenmetern sind wir hoch über dem Talboden. Gegenüber das Karwendel.
Hoch über Gruppe 1 speisen zur selben Zeit die Teilnehmer der Gruppe 2. Hier geht’s – entsprechend dem Fahrlevel 2-3 gelegentlich auf anspruchsvollen Trailabschnitten auf und ab - immer entlang des Bergs mit tollen Fernblicken auf Innsbruck, das Karwendel und den Stubaier Gletscher. Immer wieder quert man die saftigen Almwiesen welche im Winter zur Skipiste mutieren. Je nach Wetter und Gruppenverfassung wird der Guide den Weg bis zum Gipfel des Patscherkofel (2246m) einschlagen, oder über den „Panoramaweg“ ins Wipptal abfahren. Erst vor dem gemeinsamen Schlußanstieg (300 Hm auf Teer) in Steinach am Brenner sind alle zwei Versionen des Tages wieder auf demselben Weg unterwegs. Übernachtung in Hotel.

3. Tag: Nößlach – Brixen / Version 1:
74 Km
1090 Hm
3. Tag: Nößlach – Brixen / Version 2:
76 km
1800 Hm

Der Tag im Detail:
 
Über den Brenner müssen wir zunächst die alte Landstrasse nehmen. Diese bringt uns so früh am Morgen noch weitgehend ohne Autoverkehr sehr schnell die 200 Hm zur Passhöhe und dem Ort Brenner. Seit Ende des ersten Weltkriegs, mit in Kraft treten des Staatsvertrag von Saint-Germain-en-Laye 1920, verläuft auf dem Brennerpass die Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien. Dies erklärt, warum wir zwar jetzt in Italien sind, aber hier und in den kommenden Tagen während unserer Bike-Reise noch immer Deutsch gesprochen wird. Eine Abfahrt bringt uns zum Teil auf dem ehemaligen Bahndamm bis nach Sterzing (Vipiteno). Erstaunlicherweise finden wir in der schönen Altstadt zunächst bekannte Häuser. Durch den Handel wurde auch hier der Innbaustil gebracht und so sieht man viele Gemeinsamkeiten mit den zuvor durchfahrenen Orten am Inn. Nach einer Pause radeln wir weiter Tal auswärts, meistens auf Schotterwegen. Immer wieder sehen wir dabei alte Bunker und Stellungen aus dem ersten großen Krieg, errichtet von den Österreichern zur Landesverteidigung. Heute sind die Betonbauten von der Natur zurückerobert und baufällig.
Nur eine kleine Hürde: der Brenner mit dem Grenzstein.
 
Im Ort Mauls zweigt die Version 2 nach links ab. Es gilt die 1200 Hm bis zum Valser Jöchl (1933m) noch am Vormittag zu meistern. Die Strecke ist zunächst asphaltiert, führt aber bald auf Schotter kontinuierlich nach oben. Erst auf einer Meereshöhe von rund 1700 Metern wird die stetige Bergauffahrt durch wellige Abschnitte abgelöst. Am Ende des langen Uphills folgt ein kurzes Schiebestück, das auch von sportlichen E-Bikern gemeistert werden kann. Am Ende müssen wir – bereits über der Baumgrenze- bis zum Stoanamandl (2110m) auf zum Teil steilen Passagen und in dünner Luft treten. Egal, denn die Aussicht während der Rast am Gipfel ist es allemal wert. Bei klarer Sicht schweift der Blick von den nahen Sarntaler Alpen sofort in die Ferne zu den spitzig in den Himmel ragenden Dolomiten. Der Kenner erkennt: Drei Zinnen, Geißler Gruppe, Rosengarten. Wert ist die Anstrengung der Auffahrt auch wegen der folgenden Abfahrt. Nach intensiver Suche haben wir mehrere, aneinander gereihte Trails bis ins 1500 Tiefenmeter unter uns liegende Pustertal gefunden. Schnelle Passagen wechseln mit technischen Abschnitten und schließlich haben wir bei einer Rast im Ort Spinges heiße Finger und Gesichtslähmung vom vielen Grinsen! Ein wichtiges Kapitel der Tiroler Freiheitskämpfe wurde hier geschrieben - in der “Schlacht von Spinges“ kämpfte ein Schützenaufgebot gegen die Truppen Napoleons. Ein Mädchen aus Spinges ging aus dieser Schlacht als Heldin hervor, nämlich Katharina Lanz, die “Jeanne d’Arc Tirols”. Sie wird heute noch meist mit einer Heugabel dargestellt - genauso verteidigte sie ihre Heimat vor den Franzosen von der Friedhofsmauer aus. Wir starten weiter bergab, bis wir Brixen erreichen.
 
Das Höhenprofil für Gruppe 1 ist dagegen weniger spektakulär. Auch hinter Sterzing führt es meist nur wellig am Tal Rand entlang. Dabei hat man allerdings sehr viel zu sehen, wie etwa die Burgen von Reifenstein und Schloß Sprechenstein. Nach wenigen Kilometern durchfahren wir den Weiler „Sachsenklemme“. Während des Tiroler Freiheitskampfes am 4. und 5. August rückte 1809 General Lefebvre mit seinen Truppen in Richtung Süden durch das Eisacktal vor. An einer Engstelle wurde der Verband von 500 Tiroler Schützen unter Peter Mayr und dem uns bereits bekannten Josef Speckbacher in der Eisackschlucht aufgerieben, der später nach dem Ereignis benannten Sachsenklemme. Der Name ergab sich, da sich im Verband des Generals auch ein größeres Kontingent sächsische Truppen befand, die die Hauptlast des Kampfes trugen. Immer wieder führt unser Weg an der reißenden Fluß Eisack entlang, bis wir nach der Mittagspause in schönem Biergarten von Franzensfeste bald Brixen erreichen.
Je nach Uhrzeit wird hier eine kleine Altstadtrunde durch die bekannten Laubengänge gedreht und gemütlich ein italienisches Eis geschleckt… Brixen ist eine der ältesten Städte der Region und begeistert sofort mit seinem Charme.

4. Tag: Brixen – Grödnertal / Version 1:
39 Km
1390 Hm
4. Tag: Brixen – Grödnertal / Version 2:
53 km
2200 Hm

Zunächst führt uns ein beschaulicher Talweg bergauf. An der Straße zum Würzjoch angekommen, fahren wir auf rund 1700m höhe hautnah vorbei an den Felsen des Avera Geislers. Während der folgenden Taldurchquerung von Villnöß trennen sich die Wege der beiden Gruppen. Während die einfachere Route um den Berg ins benachbarte Grödnertal führt, muss die schwerere Version über knapp 2200 m hohen Broglessattel. In jedem Fall eine spektakuläre Tour!
 

Der Tag im Detail:
 
Unmittelbar nach dem Frühstück bringt uns eine lange Steigung schnell auf Betriebstemperatur. Bald bekommen wir als Dank für die Schweißtropfen den ersten Blick auf die uns erwartenden Dolomiten. Doch zunächst führt uns ein idylischer Talweg weiter nach oben. An der Würzjochpasstrasse angekommen, macht sich ein prickelndes Gefühl breit, wenn man hier nach oben schaut und sich der ungeheuren Masse dieser Felsen bewusst wird…
 
Das leichtere Level fährt nun bergab ins Vilnößtal, dem Geburtsort Reinold Messners, dieser sagte über „sein“ Tal“: „Welche Quelle der Freude, wenn man die Natur liebt.“ Wir schließen uns dieser Feststellung an! Nachdem wir die Talsohle durchquert haben kommen wir am Tagesende nochmal zu einem langen, einfachen aber spektakulär am Hang gebauten Singletrail. Je nach Wetter kann sich hier auch die Strecke ändern.
Wenn du das schwerere Level gewählt hast fahren wir noch höher hinauf. Ein Schotterweg führt uns durch den Bergwald hinauf zu der Geisler – Gruppe. Ab hier beginnt der Tag der Superlative, denn schon während der Auffahrt spitzen die Zacken der über 3000m hohen Geisler durch den Bergwald. Am Ende müssen wir sogar rund 30 Minuten einen technisch anspruchsvollen Anstieg schieben, bevor uns mit erreichen der Baumgrenze auch die viele Hundert Meter senkrecht in den Himmel ragenden Felstürme empfangen. Kein Wunder, dass Reinhold Messner einer der besten Kletterer seiner Zeit war... Der folgende Weg bis zur Brogleshütte ist steil aber fahrbar. Auf einer herrlichen Almwiese, flankiert von den Dolomitfelsen, steht die Hütte seit dem Jahr 1700. Auch früher wussten die Menschen wo es schön ist. Nach unserer Mittagspause bezwingen wir noch im ersten Gang den Broglessattel und von dort aus geht es über wunderschöne Wiesenwege mit spektakulären Ausblicken bis zur Flitzerscharte. Unter uns liegt das Grödnertal, gegenüber weltbekannt und die atemberaubende Kulisse von Sellastock, Langkofel, Plattkofel, Seiseralm und Schlern. Nach so viel Staunen und Fotografieren sind im Folgenden wieder alle Mountainbike Sinne gefragt denn die folgende Abfahrt wird unsere Nerven prüfen und ordentlich zur Adrenalin Ausschüttung beitragen!
 
Zu Beginn des Downhills müssen wir auf fahrtechnisch hohem Niveau einen steilen, aus Felsbrocken gebauten Weg meistern. Die folgenden 400 Hm bergab sind dagegen fahrtechnisch einfach und verführen uns mit dem Rausch der Geschwindigkeit. Es geht am Schmugglerweg in Richtung Grödnertal.
Erst unmittelbar vor unserem schönen Tagesziel gelangen die beiden Versionen wieder auf vereinten Weg. Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Grödnertal – Etschtal / Version 1:
79 Km
1050 Hm
5. Tag: Grödnertal – Etschtal / Version 2:
75 km
1980 Hm

Nach einem energiereichen Frühstück schwingen wir uns auf unsere Bikes und starten mit traumhafter Kulisse in den Tag. Die atemberaubende Schönheit der Dolomiten begleitet uns über weite Teile des Tages, bis uns die Landeshautstadt Südtirols auf nur 200 Metern über dem Meer in mitten der Berge begrüßt. Über Badeseen und endlose Weinreben erreichen wir da Südtiroler Unterland an der Etsch. Übernachtung im Hotel.
 

Der Tag im Detail:
 
Die Gruppe 1 überquert nach einer langen Auffahrt in Richtung Panidersattel, unterhalb der Seiseralm und dem mächtigen Schlern. Dieser Teil des Wegs ist steil und bis kurz vor Kastelruth sehr schweißtreibend, trotzdem aber für den leichten Level zu machen. Gelegentliche Schiebeeinlagen entschärfen den zwar einfachen aber steilen Weg entlang eines Bachlaufs. So erreichen wir das herausgeputzte Kastelruth und nehmen Aussicht auf die Spatzen… Über eine Verbindungsstraße gelangen wir zu den weiteren Orten des Hochplateaus: Seis am Schlern und Völs. Der allgegenwärtige 2563 Meter hohe Schlern mit seinen Spitzen ragt allgegenwärtig über uns. Schließlich begeben wir uns in eine lange, schwungvolle Abfahrt auf einem verfallenen alten Weg bis kurz vor Bozen, der Hauptstadt Südtirols.

Die Gruppe 2 währenddessen startet zunächst direkt auf die Seiser Alm. Erst auf Teer, später auf Schotter bezwingen wir die meisten Höhenmeter des Tages. Schweißperlen treten uns auf die Stirn als wir im Grödnertal in die Pedale treten, das Ziel immer vor Augen und gegen Mittag dann haben wir es geschafft: Wir befahren die größte Hochalm Europas! Und hier erwartet uns eine Bilderbuchlandschaft der besonderen Art, ausgedehnte Almwiesen die eingerahmt werden von den mächtigen Gipfeln der Dolomiten. Bei unvergesslichem Ausblick auf Langkofel, Schlern und Geislergruppe stärken wir uns mittags für die folgende, unvergessliche, schier endlose Trailabfahrt ins Tal.

Nach 1700 Hm Abfahrtsrausch treffen wir schließlich in Bozen, auf die Strecke der ersten Gruppe.
Hier, wo Eisack, Talver und Etsch sich vereinen sind wir auch mit beiden Versionen wieder auf dem identischen Weg unterwegs. Am Stadtrand begrüßt uns das Schloss Siegmundskron. Seit dem 10. Jh. war die Burg im Besitze der Bischöfe von Trient und ab der zweiten Hälfte des 15 Jh. gehörte sie Herzog Sigmund von Tirol, der sie zur beeindrucktesten Burg im Lande machte. Die „Kron“ im Namen entstand, weil die breit angelegte Anlage an eine Krone erinnert. Wir radeln weiter zu den Montiggler Seen, wo wir eventuell baden können und erreichen durch endlose Weinreben und Obstplantagen den Kalterersee. Auf einfachstem Weg sausen wir bald unserem Hotel im Etschtal entgegen.

6. Tag: Kurtining – Gardasee / Version 1:
89 Km
200 Hm
6. Tag: Kurtining – Gardasee / Version 2:
109 Km
1598 Hm

Auf gemeinsamen Weg begleitet uns der "Nationalfluss" Südtirols, die Etsch, nach Trento, der historischen Bischofsstadt. Der leichtere Weg führt weiter am Fluss entlang nach Rovereto. Nach kurzer Auffahrt über den Passo Giovanni, kommen wir zu einem der faszinierendsten Ausblickspunkte auf den Gardasee. Die letzte Abfahrt zu unserem Ziel ist ein wahrer Freudenrausch. Als Teilnehmer der Version 2 steht zunächst der schweißtreibende Weg in das Valle di Cei mit dem gleichnamigen See auf 1000 Meter Höhe an. Der Passo Bordala ist mit 1250 Hm der letzte hohe Pass der Tour. Wie auf einem Präsentierteller breiten sich das Etschtal und der gegenüberliegende Monte Baldo vor unseren Augen aus. Beschwingt und voller Freude sausen wir dem lang ersehnten Ziel entgegen.
 

Der Tag im Detail:

Die Vorfreude auf das Ankommen am Gardasee steigt! Auf gemeinsamen Weg begleitet uns der "Nationalfluss" Südtirols, die Etsch, nach Trento, der historischen Bischofsstadt. Mittem im Zentrum, an der schönen Piazza Duomo machen wir eine Pause. Die einfache Version führt weiter am Fluss auf dem Radweg entlang nach Rovereto. Neben der abwechslungsreichen Bergwelt der "Alpe Orientali" gibt es plötzlich linkerhand das beinahe vollständig erhaltene Castel Beseno zu bestaunen. Bei Mori verlassen wir nach langer flacher Fahrt das Etschtal. Nach kurzer Auffahrt über den Passo Giovanno kommen wir zu unserem lange ersehnten Ziel. Da liegt er unter uns, der Lago di Garda, mit all seinen Windsurfern, Seglern, Yachten und Tretbooten. Er muss uns gar nicht lange bitten, eigentlich genügt schon ein Blick und wir sitzen wieder im Sattel und rauschen die letzte Abfahrt hinunter, zum See.
Als Teilnehmer der Version 2 ist es hinter Trento ein bisschen kniffliger. Uns steht zunächst der lange Weg in das Valle die Cei mit dem gleichnamigen See auf 1000 Metern Höhe bevor. Vorbei an zahlreichen kleinen Bergdörfern, abseits des großen Touristenrummels, durchstreifen wir dieses idyllische Tal zwischen Etsch und Monte Stivo. Alle Wege bergauf sind heute asphaltiert oder geschottert. Immer wieder haben wir die Möglichkeit unsere Blicke tief nach unten in das schön gelegene Etschtal zu richten. Dann aktivieren wir noch einmal alle verbliebenen Kraftreserven und bezwingen den Passo Bordala, der mit 1250 Hm der letzte hohe Pass der Tour ist. Wenn wir oben angekommen sind breiten sich nun wie auf einem Präsentierteller das Etschtal und der gegenüber liegende Monte Baldo vor unseren Augen aus. Nun können auch wir die letzte Abfahrt antreten. Über den teilweise eigens für Biker angelegten Naranch Trail erreichen wir garantiert das Seeufer mit einem breiten Grinsen im Gesicht! Die andere Gruppe erwartet uns bereits mit Sekt und Hurra! Ein gemeinsames italienisches Abendessen ist der Start unseres Feierabends - im wahrsten Sinne!

7. Tag: Rückreise
0 Hm
0 Km
Höhenprofil
Profil Tegernsee - Gardasee Version 1
Profil Tegernsee - Gardasee Version 2
Routenverlauf

Routenverlauf Tegernsee - Gardasee TA1B

Kundenwertung
Preise und Anmeldung
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