Transalp Zillertal - Gardasee


Transalp in 7 Etappen für Fortgeschrittene

1.198,00 €

Reisezeitraum wählen 2019:

Mietbike:

Einzelzimmer:

Rücktransport:

Verlängerung:

Noch 11 freie Plätze.

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Bike-Art: MTB allgemein, All Mountain, Enduro
Distanz: 462 km
Höhenmeter: 11.420 Hm
Etappen: 7
Dauer: 8 Tage
Fahrtechnik: Fortgeschritten S0-S2
Kondition: Könner
Mindestteilnehmerzahl: 8
Alpencross durch die Dolomiten Sportliche, mittelschwere Route mit hochalpinen... mehr
Transalp - Mittelschwer - Transalp Zillertal - Gardasee

Alpencross durch die Dolomiten

Sportliche, mittelschwere Route mit hochalpinen Abschnitten!

Herrliche Tour durch die unvergessliche Bergwelt der Dolomiten! Oft hochalpin mit kurzen Schiebepassagen und teilweise sehr langen Trailabfahrten! Täglich führt die abenteuerliche Strecke bei diesem Alpencross zu den verschiedensten Highlights der Alpen! Die Übernachtungen sind meist in spektakulärer Umgebung weit oberhalb der Baumgrenze, trotzdem aber mit dem notwendigen Luxus!

Leistungen  

Im Preis enthalten:

  • 7 Tage Tourenführung und -betreuung
  • 3 x Ü/F in Hotel / 4 x Berghütte
  • 1 x Halbpension
  • Begleitfahrzeug / Gepäcktransport
  • Rücktransport (Nicht bei Verlängerung vor Ort)
  • Techn. Materialbetreuung
  • Finisher Trikot

Optionen:

  • Anreise am Vortag oder früher: Sie bekommen eine Hotelliste zur Eigenbuchung
  • Einzelzimmerbuchung – nicht immer möglich. Zuschlag wird vor Ort berechnet!
  • Nur Bike Rücktransport € 12.– (Mietbikes frei!)
  • Rocky Mountain Mietbike: ab € 39.– / Tag
  • Zusätzliche Verlängerungsnächte: zu FAHRTWIND® Konditionen/Tag (wir berechnen eine Bearbeitungsgebühr von € 20.-)
  • Preis ohne Rücktransport: abzgl. € 55.–

Profil  

Route  
Beschreibung  

1. Tag | Zillertal – Pfitscher Joch
2. Tag | Pfitscher Joch – Pustertal –Montal
3. Tag | Montal – St. Vigil – Fanes
4. Tag | Limojoch – Cortina d `Ampezzo– Rif. Nuvolau
5. Tag | Nuvolau – Alleghe – Val Venegia
6. Tag | Val Venegia – Spera
7. Tag | Spera – Val Sugana – Gardasee
8. Tag | Rückreise

1. Tag: Zillertal – Pfitscher Joch

1790 Hm

69 km

Schon zu Beginn dieser Reise erklimmen wir den Alpenhauptkamm an einem der schönsten Bike-tauglichen Übergänge, dem Pfitscher Joch. Dafür gilt es aber erst das Zillertal und die lange Auffahrt über den Schlegeisstausee zu schaffen.
Wir starten am Eingang des Zillertals und pedalieren abwechslungsreich über die Talorte Kaltenbach und Zell am Ziller weiter über Mayrhofen, welcher sich am Talende befindet. Ab hier beginnt der Ernst des heutigen Tages, denn die kommenden 25 Km fahren wir nur bergauf. Entlang des Zemmbachs, welcher uns heute bis zum Mittagessen auf 1250m begleitet, werden wir zahlreiche Pausen einlegen, um die Schöne Landschaft zu fotografieren und Kräfte gut einzuteilen. Einer unserer obligatorischen Fotostoppst ist dabei der imposante Wasserfall des Schrahnbachs. Weiter geht es über Ginzling zum Alpengasthaus Breitlahner ein. Der Name leitet sich von dem einheimischen Wort für Lawinen ab. Im Anbetracht der sehr steilen Bergflanken, ist die Gefahr im Winter leicht vorstellbar. Das Gasthaus ist in den Händen einer skisportbegeisterter Familie. Nach einer Stärkung geht’s dann zunächst auf einer Schotterbergstraße, später auf Teer über Serpentinen zum Stausee auf rund 1850m, eingebettet in die 3000er der Zillertaler Alpen. Der Schlegeisspeicher gehört zu den fünf Stauseen des Zillertals. Am See führen Wanderwege vorbei, wobei ein beliebtes Fotomotiv die beeindruckende Staumauer mit einer Höhe von 131 m ist. Diese einzigartige Wand ist weltweit die erste mit einem Klettersteig. Dieser gleicht mit den unzähligen Bügeln einer 131 m hohen Leiter. Ab dem See wird es fahrtechnisch und konditionell nochmals richtig schwer. Die letzten 500 Hm zum Pfitscher Joch, auf 2251 m Höhe, zum Teil mit Schiebepassagen stehen uns bevor.

Schwierige Auffahrt zum Tagesziel

Um den zum Teil aus Felsblocken gebauten Wanderweg einigermaßen fahrend zu meistern stellen wir die Federung der Bikes auf „weich“ und lassen sogar etwas Luft aus den Reifen. So haben wir mehr Grip und Komfort auf dem ruppigen Pfad. Neben der sportlichen Challenge ist es hier oben auch unser landschaftliches Highlight des Tages.

In herrlicher Lage tront das Pfitscher Joch Haus über dem Tal.

Das Pfitscher Joch liegt östlich des Brennerpasses in den Zillertaler Alpen. Am Joch verläuft die österreichisch-italienische Staatsgrenze. Gleich dahinter sehen wir nach großer Anstrengung in dünner Luft unser Quartier, das Pfitscher Joch Haus. Es ist seit 1888 die älteste Schutzhütte Südtirols und in privatem Besitz und empfängt uns mit modernem Bikekeller, Sauna sowie sehr gutem Essen. Hier oben, auf 2275m, ist das Übernachten noch immer etwas Besonderes und bleibt für immer in unseren Erinnerungen!

2. Tag:

Pfitscher Joch – Pustertal – Montal

1130 Hm

87 km

Weit ab von der Zivilisation unten im Tal ist der erste Schritt am Morgen hinaus vor die Hütte. Ein traumhaftes Panorama, eingetaucht in die noch milde Morgensonne empfängt uns. Östlich liegen die Steilen Wände des mit Eis bedeckten Hochfeilers (3510m) und im Westen hören wir das Rauschen der Gebirgsbäche. Es ist das Abschmelzen der Gletscher. Frisch gestärkt vom Frühstück geht’s dann gleich los mit einer schönen, langen Abfahrt – über 1300 Hm – durch das Pfitschertal bis Sterzing.

 

Abfahrt vom Pfitscher Joch (Militärweg-Version)

Je nach Fahrvermögen der Gruppe schlagen wir oben die einfache, aus den 1930er Jahren stammende Schotterpiste ein oder begeben uns in einen Trail, der uns gleich zum Schwitzen bringen wird. So der so, die Fahrt ins Pfitschertal ist gleich ein Erlebnis! Das für die Zentralalpen typische Hochtal ist von kleiner Landwirtschaft geprägt und lieblich anmutend. Ab hier geht es auf einfachen Wirtschaftwegen bis wir, noch hoch über Sterzing, in den unteren Trailabschnitt unsserer Abfahrt einbiegen. Abwechslungsreich im S0 und S1 Bereich steuern wir auf Sterzing zu. In der Kleinstadt mit 6800 Einwohnern gönnen wir uns in schöner Lage eine kurze Cappuccino-Pause. Das historische Zentrum beeindruckt mit vollendet harmonisch, mittelalterlicher Architektur, mit seinen vielen Geschäften und den gemütlichen Gasthöfen. Der im 15. Jahrhundert nach einer Brandkatastrophe neu gestaltete Stadtkern, daher Neustadt genannt, beeindruckt durch seine Großzügigkeit und seine farbig bemalten Hausfassaden im Innbaustil.

Der Zwölferturm, wie der 46 m hohe Stadtturm auch genannt wird, ist das Wahrzeichen von Sterzing. 

 Nach unserer Pause führt uns ein Radweg am Eisack entlang in das Pustertal. Obwohl hier kein längerer Berg am Stück zu bewältigen sind, sammeln sich die Höhenmeter durch viele kleine, teils auch knackige Anstiege. Das Pustertal erreichen wir schließlich über einen erstklassigen Trail hinuter in den schönen Ort Mühlbach. Nun folgen wir lange dem Fluß Rienz, bis wir kurz vor Bruneck abbiegen. Für unsere Übernachtung fahren wir nach Montal, einem 280 Seelen Ort, welcher das letzte deutschsprachige, vor dem ladinischen Sprachgebiet darstellt.

3. Tag:

Montal – St. Vigil – Fanes

1480 Hm

36 km

Nach einer kurzen Aufwärmphase geht es bei leichter Steigung erst nach St. Vigil im Enneberg Tal. Es ist mit seiner Seehöhe von 1201 m über einer Mulde des Enneberger Tals wegen seiner sonnigen Lage ein beliebter Urlaubsort im Sommer und im Winter. Direkt hinter St. Vigil tauchen wir in den Naturpark Sennes/Fanes und fahren zunächst bei mäßiger Steigung bis zur 1946 erbauten Pederü-Hütte. Durch den Tourismus ist es heute einem Hotel ähnlich geworden. Erschlossen wurde das Gebiet vor allem zur Zeit des ersten Weltkriegs, als die Österreicher hier unmittelbar hinter Front den Nachschub organisierten. Nach einer stärkenden Einkehr nehmen wir uns noch der letzten 530 Hm des Tages an. Auf breiter heller Schotterpiste winden wir uns auf den ersten Sattel eines gewaltigen Schuttkegels. In der Vergangenheit hatten wir hie oft von einem Jahr zum nächsten eine völlig neue Wegführung, da der ganze Hang bei Schneeschmelze und Sommergewitter stark in Bewegung war.

Viele liebliche und nette Details am Wegesrand und...

...in unserer Unterkunft.

Die atemberaubende Schönheit der Fanes belohnt unsere Mühen auf der teils steilen Schotterauffahrt. Die Fanes ist durch einen steten Wechsel zwischen alpinen Rasenmatten, auftragenden Felsformationen, gigantischen Felswannen mit kleinen Gewässern und letzten Zirbenkiefer-Wäldchen geprägt. Für die Übernachtung pedalieren wir bis zur neu renovierten Fanes-Hütte.

Erfrischung am Ettappenziel

Die Hütte befindet sich auf 2060 m Höhe und wurde im Jahr 1928 als alpiner Stützpunkt des Hotels Post in St. Vigil erbaut und bereits 1937 erweitert. Sie ist bis heute in Familienbesitz.

4. Tag: Limojoch –

Cortina d `Ampezzo – Rif. Nuvolau

1700 Hm

37 km

Die Übernachtung in dieser außergewöhnlichen Hütte in toller Lage mit allem Komfort wird durch das Frühstücksbuffet perfektioniert! Der erste, kurze Anstieg rauf zum Limojoch und zur Fanesalm fällt bei der einzigartigen Umgebung trotz der Steilheit und des losen Dolomitschotters leicht. Das weite Hochtal, gesäumt von mächtigen Felstürmen lädt sofort wieder zu einem Fotostopp ein.

Oben am Limojoch

Wir verlassen ab hier die Höhen und begeben uns auf eine lange Abfahrt über einen verfallenen Militärweg aus dem ersten Weltkrieg. Die Tiroler Landesschützen und Kaiserjäger mussten damals von hier aus ihre strategisch wichtigen Stellungen hoch oben in den Felsen der Tofana (3244m) und des rund 2800m hohen Langazui versorgen. Für uns ist auf den Bikes der Weg mit deutlich mehr Spaß verbunden: vorbei an ehemaligen K&K Versorgungsbauten sausen wir auf groben Schotterweg und Trailabschnitten der Baumgrenze von oben aus entgegen.

Gewaltig: die Tofana 3244m hoch

Bald sind wir am kristallklaren Fanesbach und erreichen eine über Jahrtausende vom Bach ausgespülte tiefe Schlucht. Kurz vor Cortina D´Ampezzo führt unser Trail in einen fahrtechnisch besonderen Abschnitt. Hier treffen wir nämlich auf den unteren Teil des Bikeparks in Cortina und das macht in Anbetracht der vielen Anliegerkurven und Wellen extrem Spaß! Das Highlight ist ein Abschnitt auf der alten Olympiabobbahn von 1956! Die Wettkämpfe im 2er und 4er Bob wurden auf der damals neu erweiterten Strecke über 16 Kurven und einer Länge von 1,7 km ausgetragen. Es gewann Schweiz 1 vor Italien 2 und den USA.

Später biken wir durch den Skiort Cortina weiter über den Falzarego-Pass zur Nuvolau-Hütte, wo wir die wohl spektakulärste Übernachtung mit 360° Panorama haben werden. Sie ist eine der ältesten Berghütten der Dolomiten und thront auf einem Bergmassiv. Errichtet wurde die Hütte mit Hilfe einer Spende des sächsischen Offiziers Richard von Meerheimb, die er als Dank für seine Heilung von einer Lungenkrankheit in Cortina d´Ampezzo geleistet hatte. Aus diesem Grund trug sie anfangs den Namen „Sachsendank“. Die gute Luft hier oben können wir jetzt brauchen. Auf den letzten km ist kein Gepäcktransport mehr möglich und wir treffen unser Begleitfahrzeug um die Sachen für die Nacht in unsere Rucksäcke zu packen. Schon bald danach erwartet uns eine Trage- und Schiebepassage. Anfangs müssen wir über ein Felsband klettern um dann auf dem breiteren Rücken des Berges auf den sich eng zuspitzenden Gipfel zu gelangen. Wir sind links, ungefähr 800m  über dem Nobelskiort Cortina D ´Ampezzo, rechts etwa die gleiche Höhe über der sich wie in einer Spielzeuglandschaft dahinwindenen Strasse des Passo Giao. Senkrechte Felswände liegen dazwischen. Personen mit Höhenangst werden gebeten uns vor der Anmeldung telefonisch zu kontaktieren - die Tour ist nämlich auch dann möglich!

20 Minuten Schiebe- und Tragepassage am Berrücken des Nuvolau. Im Hintergrund die Marmolada 3343m

Erst am nächsten Morgen, nach der ersten Abfahrt, steht das Begleitfahrzeug mit unserem Gepäck wieder zur Verfügung. Aufgrund der außergewöhnlichen Lage bietet die Hütte nur eingeschränkten sanitären Komfort.

Spektakuläre Übernachtung auf der Felsspitze

Die Sonne bringt, kurz vor dem Verschwinden hinter dem Sellastock, diesen Traum aus Fels nochmals zum Glühen. Eines ist klar: Diese Übernachtung stellt ein unvergessliches Erlebnis dar.

Sonnenuntergang zwischen Sellastock und Geislergruppe tief im Westen

5. Tag:

Nuvolau – Alleghe – Val Venegia

1970 Hm

63 km

Schon am Morgen empfängt uns wieder der beste 360° Blick der Reise. Viele von uns werden schon voller Erwartung sehr früh raus wollen um den Sonnenaufgang hier oben auf 2570m zu erleben. Wir sehen weit in den Süden und erkennen einige unserer Ziele des bevorstehenden Tages.  Auf der Aufstiegsroute des Vortages starten wir mit Blick auf die 3343m hohe, eisbedeckte Marmolada über einen Felsrücken auf teils schwierigem Schottertrail.

Egal in welche Richtung man schaut - der Ausblick begeistert!

Über einen traumhaften, pfadartigen Höhenweg erreichen wir bald unser Versorgungsfahrzeug und erleichtern unseren Rucksack um das Übernachtungs-Set. Für die weitere Fahrt haben wir wieder nur das notwendigste Tagesgepäck am Rücken. Hier an der Straße des Passo Giao startet der nächste lange Trail über steile Wiesenhänge und wurzlige Waldwege. Schließlich spuckt uns dieser lässige Downhill am Alleghe See aus. Dies ist ein relativ junger See – entstanden durch eine Katastrophe im Jahr 1771. Ein riesiger Erdrutsch am Monte Force rutschte damals ab und verriegelte das Tal. Unter den Erdmassen wurden drei Ortschaften begraben und das abgerutschte Geröll staute den Wasserlauf auf. Vorbei an der idyllisch anmutenden Ortschaft, radeln wir auf der alten Landstraße - noch immer bergab- bis wir unsere Mittagspause erreichen. Nach Pizza und Pasta starten wir nach Falcade.

Kurzer Stopp nach langer Abfahrt: der Alleghe See

Nach etwa 1200 Hm erreichen wir den Passo Valles. Dies ist der Gebirgspass in den Dolomiten zwischen Predazzo und Falcade und fahrtechnisch ein notwendiges Übel auf unserer schönen Tour, denn er ist komplett von unten nach oben geteert. Das anschließende Val Venegia, umrahmt von den bis zu 1000 m hohen Felstürmen der Pala und Kulisse vieler Spielfilme, stellt das nächste landschaftliche Großereignis unserer Reise dar. Nicht selten sehen wir Steinadler und Gemsen an den imposanten Felsen.

Geschafft! Das Val Venegia empfängt uns in großartiger Art und Weise! 

Der aus dem Krieg stammende Weg wurde zwischenzeitlich neu geschottert und bringt uns am Tagesende gut vorwärts. Eine Märchenlandschaft! Eine konstante, angenehme Steigung bringt uns zur heutigen romantischen Übernachtung auf 2100 m.

Nach angenehmer Steigung erreichen wir die Baita Segantini im Val Venegia. 

Je nach Verfügbarkeit werden wir hier einsam unsere Unterkunft (Berghütte) beziehen, oder per Trail zur Passhöhe (Hotel) hinab fahren. 

6. Tag:

Val Venegia – Spera

1600 Hm

72 km

Anfangs auf Schotter, dann auf schnellem Wiesentrail starten wir die 500 Tiefenmeter nach San Martino. 1916 im Krieg völlig zerstört, stellt es heute einen bedeutenden italienischen Tourismusort dar. Eine schöne Forststraße bringt uns, fast immer auf der Höhenlinie entlang, während des Vormittags zum Gebirgssee Lago Calaita. Kurz vor Erreichen des Idylls zwingt uns der hier beginnende Wanderweg allerdings wegen Steilheit zum Schieben.

Wiesentrail in der Morgensonne Richtung Passo Rolle (1984m)

Nach gemütlicher Cappuccino-Pause nehmen wir einen ausgesprochen wurzeligen Trail ins Tal nach Canal San Bovo, der grünen Lunge des Trentinos.Auch hier begegnen uns immer wieder Relikte aus dem ersten Weltkrieg. Bunkeranlagen, Stellungen, Soldatenfriedhöfe, Gedenktafeln. Weiter zum Rifugio Refavaie. Hier werden wir eine ausgiebige Mittagspause einlegen, denn es steht heute noch ein großer Pass im Roadbook. Am Bach entlang folgen wir einer alten Militärstraße mit moderater Steigung hinauf zum Passo 5 Croci, der Verbindung zum Val Sugana. In der Zwischenzeit haben wir ein geschultes Auge für Stellungen und Schützengräben. So erkennen wir sofort auf der Passhöhe die verfallenen Feldbefestigungen. 

Pause am Passo 5 Croci

Ab hier haben wir es fast geschafft, denn bis zu unserem Hotel geht’s nur noch bergab! Die Fahrt ins Tal beginnt über Almwiesen. Hier warten neben schönen Flowpassagen immer wieder kurze verblockte Stellen, an denen Vorsicht angebracht ist.  Am Ende erreichen wir ein kleines Teersträßchen, welches uns im Temporausch nach unten bringt. Übernachtung im Hotel..

7. Tag:

Spera – Val Sugana – Gardasee

1750 Hm

98 km

Von unserer Unterkunft aus sehen wir weit ins Val Sugana hinein. Gegenüber riegeln die 200 Meter hohen Vizentiner Alpen alles ab. Deshalb folgen wir westwärts entspannt dem Radweg, bis wir dann auf den Kaiserjägerweg, der sich in vielen Serpentinen den Fels entlang windet, einbiegen. Diese 1911 von den Kaiserjägern erbaute 10 Km lange Bergstrasse auf die Hochebene von Lavarone hat nur noch wenig mit der ursprünglichen, sehr schmalen und ausgesetzen Route gemein. Noch in den 1960er Jahren war die Straße durch teils sehr enge Kehren schwierig für Fahrzeuge zu befahren. Der Weg wurde genutzt um Material zum Bau der Befestigungswerke im südlich der Straße liegenden Grenzgebiet zwischen Österreich-Ungarn und Italien, der späteren Italienfront, zu transportieren. Über den Passo Sommo bewältigen wir – ebenfalls auf Teer – den letzten bedeutenden Pass unserer Reise.

Blick Richtung Ziel: letzter bedeutender Pass

Schließlich gelangen wir über einen verfallen Weg ins Valgrande nach Rovereto. Hier unten auf nur noch 200 Metern über dem Meer schlägt uns die Hitze ins Gesicht! Rasch durfahren wir den Stadtkern des mit rund 40.000 Einwohnen größten Orts unserer Tour. Ab hier haben wir nur noch eins im Sinn: auf zum Gardasee!  Übernachtung im Hotel.

Spätestens jetzt bist Du stolz!

8. Tag: Rückreise 

       

Ein Shuttle bringt uns am Vormittag bequem und sicher wieder zurück ins Zillertal  - Wer mag, kann aber auch gerne individuell am Gardasee verlängern...

 

Tourguides  
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Kundenbewertungen für "Transalp Zillertal - Gardasee"

08.02.2018

Immer Herr der Lage

Tour IIB, Zillertal - Gardasee, mit Guide Peer Bitzer. Eindrucksvolle Tour mit super Guide. Jederzeit souverän und gelassen.


10.01.2018

Danke für die tolle Woche!

+++ Transalp 2B Zillertal - Gardasee vom 14.7. - 20.7. +++
Super-Tour mit sensationellem Panaroma und tollen Routen. Unser Guide Peer hat uns auch immer wieder tolle - teils selbst gefundene - Trails gezeigt. Auch die Gruppe war super. Immer Super-Stimmung. Es war ein ganz besonderes Erlebnis, an das ich noch lange zurückdenken werde. Es war alles super organisiert und Peter, unser Begleitbusfahrer, war immer hilfsbereit und hat Ersatzteile besorgt und ist sogar an einem Tag ein bißchen mit der Gruppe gebiked. Ach, ich könnte ewig weitererzählen. Fahrtwind kann ich jedem empfehlen, der sich es nicht zutraut eine Transalp selbst zu organisieren. Besser geht´s nicht! Ich werde definitiv nochmal bei Euch aufschlagen und mit EUch eine Tour fahren!!! Ganz viele Grüße, FLorian


02.08.2016

Phantastische Tour

Vom Zillertal durch die Dolomiten bis zum Gardasee - alles perfekt organisiert mit perfektem Guide (Peer) mit überragenden Trailkenntnissen.
Die Schiebepassagen zum Pfitscherjoch und zur Nuvolauhütte sind schon etwas anstrengend, aber aller Mühen wert. Wie die gesamte Tour mit tollen Trails und wunderschönen Landschaften, urigen Hütten und guten Hotels belohnt.
Sehr zu empfehlende Tour.

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