Transalp Landeck - Comer See


ALpencross mit brillianten Trails

1.400,00 €

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Rücktransport:

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Hochalpin und lange, brilliante Trails. Diese Transalp ist vor allem für Trailliebhaber... mehr
Transalp - Mittelschwer - Transalp Landeck - Comer See

Hochalpin und lange, brilliante Trails.

Diese Transalp ist vor allem für Trailliebhaber ein absolutes Muss. Beinahe alle Streckenabschnitte befinden sich bei diesem Alpencross im Level 2 für fortgeschrittene Biker. - Ein wahrer Genuss, denn extreme Trails oder konditionelle Anforderungen sind hier durch flüssige Abschnitte ersetzt. Eine sportliche, mittelschwere Transalp, oft ein hochalpines Landschaftserlebnis mit langen, brillianten Trails.

 

Leistungen  

Im Preis enthalten:

  • 6 Tage Tourenführung und -betreuung
  • 6 x Ü/F in Hotel
  • 1 x Halbpension
  • Begleitfahrzeug / Gepäcktransport
  • Rücktransport (Nicht bei Verlängerung vor Ort)
  • Techn. Materialbetreuung
  • Finisher Trikot

Achtung: je nach Reisetermin können geringfügige Zusatzkosten für Fährbenutzung am Comer See hinzukommen.

Optionen:

  • Anreise am Vortag oder früher: Sie bekommen eine Hotelliste zur Eigenbuchung
  • Einzelzimmerbuchung – nicht immer möglich. Zuschlag wird vor Ort berechnet!
  • zusätzlich Halbpension an Tag 2,3,4,5: € 76.-
  • Nur Bike Rücktransport € 12.– (Mietbikes frei!)
  • Rocky Mountain Mietbike: ab € 39.– / Tag
  • Zusätzliche Verlängerungsnächte: zu FAHRTWIND® Konditionen/Tag (wir berechnen eine Bearbeitungsgebühr von € 20.-)
  • Preis ohne Rücktransport: abzügl. € 59.-
Profil  

Beschreibung  

1. Tag | Landeck – Ischgl, ca. 35 Km, 1100 Hm
2. Tag | Ischgl – Scuol, ca. 40 Km, 1350 Hm
3. Tag | Scuol – St. Maria, ca. 35 Km, 1270 Hm
4. Tag | St. Maria – Arnago, ca. 48 Km, 1200 Hm
5. Tag | Arnago – Oberengadin, ca. 50 Km, 1450 Hm
6. Tag | Oberengadin – Comer See, ca. 95 Km, 1250 Hm

1. Tag: Landeck – Ischgl

1100 Hm

35 km

Wir starten in der Tiroler Kleinstadt Landeck im Inntal. Am Ortsende fahren wir auf noch einfachen Wegen stets bergan bis zu dem Weiler Tobadil. Kurz danach erleben wir die ersten schönen Ausblicke in das Paznaun Tal, welches wir schließlich bis Ischgl bergauf entlang radeln.

Wir starten in dem Tiroler Städtchen Landeck im Inntal. Bevor es losgeht wird jedes Bike von unserem Guide noch einmal auf Herz und Nieren geprüft, schließlich haben wir ordentlich was vor uns. Mit Anspannung und Vorfreude schwingen wir uns auf die Räder, es kann losgehen! Vor uns liegen herrliche 311km durch malerische Landschaften auf zum Teil spektakulären Trails. 
Ein letzter Blick zum Wahrzeichen Landecks, dem Schloss, und schon rollen wir dem Ortsende entgegen. Nun geht es auf noch relativ einfachen Wegen stets bergan bis zu dem Weiler Tobadill, was kleiner Heustadel bedeutet. Im Winter lockt dieser Ort vor allem Wintersportler her und nun beweist er uns das er auch im Sommer seine Schönheit. Umgeben von der Bergwelt fahren wir stetig bergauf über Wiesen und durch Wälder, weiter den Weg entlang in das Paznaun Tal. Nun heißt es noch einmal in die Pedale treten als wir die letzten der heutigen 35km am Tal Hang hinauf radeln. Schließlich hören wir ein paar Takte eines Aprés-Ski Hits – ein sicheres Zeichen, daß wir im weltbekannten Ferien Ort Ischgl sind. Hier werden wir unsere erste Nacht im Hotel verbringen.

2. Tag: Ischgl – Scuol

1350 Hm

40km

Wir starten im mondänen Wintersportort Ischgl inmitten der Tiroler Bergwelt. Auf zunächst einfachem Weg steuern wir durch das Fimbatal auf das Silvrettamassiv zu und erklimmen bald die auf 2264 Meter gelegene Heidelberger Hütte. Nun zwingt uns einsteiler Weg in herrlicher Bergkulisse zum Schieben unserer Bikes bis zum Fimbapass. Die anschließende Abfahrt gehört zu den Superlativen der fahrbaren Mountainbiketrails. Über felsige Strecken und später auf Wiesentrails schlängelt sich der Weg stundenlang bis zu unserer Übernachtung im schweizerischen Scuol hinab.

Mit der Morgenluft, starten wir hinein in das Herz des Alpenhauptkamms. Auf zunächst einfachem Weg steuern wir – bergauf - durch das Fimbatal auf das sich mit einer Länge von circa 16 Kilometern in südwestlicher Richtung den Blick auf das Silvretta Massiv freigibt. Nach einiger Zeit wird die auf 2264 Meter gelegene Heidelberger Hütte sichtbar, die stolz am Hang thront. Wir kommen ganz schön ins Schwitzen als wir uns Stück für Stück hinauf kämpfen, das Ziel immer vor Augen. Endlich haben wir es geschafft, und kehren gemütlich ein, bevor wir den nächsten Teil der heutigen Strecke in Angriff nehmen. Der hat es nämlich in sich! Bis zum Fimbapass (2608m) geht’s noch steil bergauf und der Weg dahin zwingt uns sogar fast durchgehend zum Absteigen und Schieben. Aber natürlich werden wir für diese Anstrengungen belohnt, denn als wir den höchsten Punkt des Passes erreicht haben beginnt eine Abfahrt die keiner so schnell wieder vergessen wird. Der Wind pfeift uns in den Ohren. Oben ist es hochalpin und Fels und Schotter dominieren den Pfad. Nach der Passage einer besonders ausgesetzen Stelle nähern wir uns schleißlich dem Bachlauf. Die Fahrt wird schneller, einzelne Bäume werden zu grünen Schlieren und wir hören wie unser Mountainbiker-Herz höher schlägt. Dieser Weg gehört zu den Superlativen, und jeder der ihn mal gefahren ist weiß warum. Stundenlang schlängelt sich der Weg zuerst über felsige Strecken und später kommen wir zu Wiesen Trails. Weiter und weiter bergab führt er uns bis wir das schweizerische Scuol erreichen. Hier übernachten wir am heutigen Tag.

 

3. Tag: Scuol – St. Maria

1270 Hm

35 km

Wir verlassen den Engadiner Ort südlich in Richtung Nationalpark. Über den alten Ort S-Charl erreichen wir bald herrliche Arvenwälder umrahmt von enormen Felsmassiven. Nach ca. 1000 Höhenmetern pedallieren wir über den Pass Da Costainas. Ein sehr abwechslungsreicher Trail führt uns zum Teil in einem welligen Auf und Ab bis zu unserer schönen Übernachtung ins St. Maria.

Gespannt auf den heutigen Tag verlassen wir den Engadiner Ort südlich in Richtung Nationalpark. Der Park wurde 1914 gegründet und ist der älteste Nationalpark der Alpen und Mitteleuropas. Tiere, Pflanzen, Lebensräume und natürliche Prozesse sind seit über 100 Jahren vor menschlichen Einflüssen geschützt. Langfristig sollen wieder jene Zustände erreicht werden, wie sie vor dem Eintreffen des Menschen vor rund 5000 Jahren überall geherrscht haben. Und tatsächlich gibt es erste Erfolge: Nach 90 Jahren Abwesenheit wurde hier 2005 der erste Braunbär gesichtet.
Wir radeln erst länger auf einer schmalen geteerten Straße bergauf, welche starker Erosion und bei heftigen Gewittern immer wieder Felsstürzen ausgesetzt ist. Über den alten Ort S-Charl erreichen wir unsere erste längere Rast. Dieser Miniort besteht nur aus 13 Häusern und ist im Winter nur mit dem Pferdeschlitten und Skidoo erreichbar. Früher arbeiteten die Menschen hier untertags in Blei- und Silberbergwerken, heute zeigt davon nur noch ein Museum. Ab hier führt ein abwechslungsreicher Schotterweg weiter. Wir genießen die Stille und Ruhe die diese Landschaft verströmt und durchqueren die herrlichen Arven Wälder. Der Geruch von Harz und getrockneten Kiefernnadeln, umrahmt von enormen Felsmassiven ist eine besondere Komposition. So erreichen wir am Ende der Auffahrt den Pass Da Costainas. Bei schönem Wetter ist heir auf jeden Fall eine längere Rast in unbeschreiblicher Stille geplant. Nun prüfen wir nochmal den Sitz unseres Helms und prüfen unsere Bremsen, denn jetzt wartet wieder ein grandioses Trail-Vergnügen auf uns! Dieser, sehr abwechslungsreiche Trail führt uns zum Teil in einem welligen Auf und Ab den Pass hinunter. Durchgerüttelt und durchgeschüttelt aber mit einem breiten Lächeln im Gesicht erreichen wir St. Maria, wo wir im Hotel übernachten.

4. Tag: St. Maria – Arnoga

1200 Hm

48km

Am Morgen erklimmen wir zum Teil auf steilem Schotterweg die Auffahrt zum Val Mora. Ein eigens für Mountainbiker angelegter Pfad führt auf über 2000m Meereshöhe zu den Stauseen Fraele und Cancano. Schließlich radeln wir über zehn Kilometer Länge stets entlang der 2000 Meter Höhenlinie hoch über Bormio bis zu unserem Tagesziel.

Zu Beginn Tages starten wir gleich von Null voll durch und erklimmen zum Teil auf einem steilen Schotterweg die Auffahrt zum Val Mora. Schnell erreichen wir wieder die Baumgrenze. Das 10km lange Tal erstreckt sich bis zu italienischen Grenze und ist noch beinahe unberührt, nur besucht von Wanderern und Bikern. Der Anblick der umliegenden Gipfel ist bezaubernd, genauso wie das Märchen das sich um dieses Berg-Tal rankt. Erzählt wird die Sage von einer schönen Alp, die am Ausgang eines Seitentals gelegen habe. Ein altes Männchen habe den dortigen Senn um ein Stück Brot gebeten, sei aber von diesem zum Teufel gejagt worden. Darauf habe ein Fluch die Alphütte erzittern lassen und diese sei mitsamt dem Senn in einem tiefen Schlund versunken. Sichtbares Überbleibsel der Katastrophe ist gemäß der Sage ein kleiner Weiher in einer kraterförmigen Mulde.
Bevor uns nun aber alte Sagen und die herrliche Schönheit der Natur die Sinne rauben, fahren wir weiter auf einem eigens für Mountainbiker angelegten Trail der uns auf über 2000m Meereshöhe zu den Stauseen Fraele und Cancano führt. Schließlich radeln wir über zehn Kilometer Länge stets entlang der 2000 Meter Höhenlinie hoch über Bormio, bis zu unserem Tagesziel Arnoga. Dort angekommen übernachten wir im Hotel.

5. Tag: Arnoga – Oberengadin

1450 Hm

50km

Bereits die Fahrt ins Violatal mit seinen kleinen malerischen Seen ist für uns ein landschaftliches Großereignis. Ein neu angelegter Supertrail bis zum Rifugio Sauseo fordert unsere Fahrtechnik und zwingt uns ein breites Lachen ins Gesicht. Kleine Schotterstraßen führen uns zum Lago Bianco und bald zu unserer Unterkunft im Oberengadin.

Auch heute starten wir schon kurz nach dem Losfahren mit einer Aufffahrt. Erst auf 2430 Metern erreichen wir den Pass Viola. Bereits hier sind wir in unvergesslicher Lndschaft, es wir jedoch noch besser! Das heutige Highlight: Ein neu angelegter Supertrail bis zum Rifugio Sauseo! In schönster Landschaft fordert er unsere ganze Konzentration und Fahrtechnik im Bereich bis zu S2 und dennoch muss man ständig grinsen, denn es macht einfach unheimlich viel Spaß! Je nach Wetter und Gruppenverfassung schlängeln wir uns auf weiteren Trailabschnitten , oder aber auf einem schmalen Bergsträßchen hinunter zur Bernina Passtrasse. Hier entscheiden wir, ob wir die rund 300 Hm auf dem Schotterweg neben der Passtrasse hinauf radeln, oder die weltbekannte Räthische Eisenhbahn nehmen. Ab dem Berninapass geht es vorbei am zum Lago Bianco auf einfachen Trail und Schotterabschnitten mit sehr viel Fahrspaß weiter bergab nach Pontresina. Übernachtet wird im Hotel.

6. Tag: Oberengadin – Comer See

1250 Hm

103km

Über die Oberengadiner Seenplatte erreichen wir in Silvaplana die Teerstraße zum 500 Hm höher gelegenen Julier Pass. Nach etwas mehr als einer Stunde sausen wir diesen bereits hinab Richtung Bivio. Wie die Römer vor 2000 Jahren, nur mit modernerer Technik,überqueren wir schließlich auf Schotterwegen den Septimer Pass Richtung Süden. Ein anspruchsvoller Trail ( teilweise abzukürzen/ Fahrtechnik Level 3) führt uns auf den teilweise original alten Römersteinen in vielen engen Serpentinen und einer noch erhaltenen Brücke nach Chiavenna. Nun legen wir die restlichen 30 Kilometer zum lange ersehnten Comer See auf einfachen, flachen Wegen zurück. Je nach Reisetermin schließt sich eine gebührenpflichtige Bootsfahrt zum Abschluß an.

Heute beginnt der letzte und zugleich der längste Abschnitt unserer Reise. 103km gilt es zu meistern und 1250Hm zu bezwingen. Los geht es sehr abwechslungsreich auf tollen Wegen über die Oberengadiner Seenplatte. Diese besteht aus vier großen und auch zahlreichen kleineren Bergseen. Die vier großen Seen heißen: St. Moritzersee, Silsersee, Campferersee und der Silvaplanersee, wobei der Silsersee der größte ist. Hier verkehrt in den Sommermonaten die höchste Schifffahrtslinie Europas. Viermal täglich wird der See innerhalb von 40 Minuten durchquert. Vorbei an St. Moritz erreichen wir die Schweizer Gemeinde Silvaplana und fahren von hier aus die Teerstraße zum 500 Hm höher gelegenen Julier Pass. Die folgende Abfahrt endet bei Bivio. Wie die Römer vor 2000 Jahren, nur mit modernerer Technik, überqueren wir schließlich auf Schotterwegen den Septimer Pass Richtung Süden. Ein anspruchsvoller Trail (teilweise abzukürzen/ Fahrtechnik Level 3) führt uns auf den zum Teil originalen jahrhundertealten Römersteinen in vielen engen Serpentinen und einer noch erhaltenen Brücke, nach Chiavenna in Italien. Nun legen wir die restlichen 30 Kilometer zum lange ersehnten Comer See auf flachen Radwegen zurück. Je nach Reisetermin schließt sich eine gebührenpflichtige Bootsfahrt zu unserem Hotel zum Abschluss an. Übernachtung im Hotel

7. Tag: Rückreise

       

Ein Shuttle bringt uns am Vormittag bequem und sicher wieder zurück nach Landeck.

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10.01.2018

Mehr als gut!

Die tollen Eindrücke von der Transalp vom Inntal an den Comer See, setzen sich schön langsam, die Glücksgefühle dauern aber noch an. Diese Naturtrail Transalp hat mich und die anderen Teilnehmer dermaßen begeistert, dass dies hier mal erwähnt werden sollte.
Nachdem ich letztes Jahr von der Transalp vom Zillertal durch die Dolomiten an den Gardasee, schon so begeistert war und Guide Peer für die diesjährige Tour an den Comer See weitere Superlativen versprach, waren meine Erwartungen schon recht hoch gesetzt. Fahrtwind hat es aber dennoch geschafft, dies zu Toppen.
Ich bräuchte wohl nicht extra zu erwähnen, dass bei dieser Tour, entlang der Grenze zwischen Schweiz und Italien so manches Schmankerl landschaftlicher Natur auf dem Weg liegt. Die Kombination aus tiefgrünen Almwiesen und Aussicht auf schneeweiße Gletscher hat uns alle jedes Mal wieder in Erstaunen versetzt.
Eine Besonderheit der Transalp Variante von Landeck ist aber auf alle Fälle die Wegauswahl, wie die Betitelung als Naturtrail Transalp schon vermuten lässt. Die Tageskilometer und Höhenmeter halten sich hierbei im verdaulichen Rahmen. Es geht aber sowohl auf- als auch abwärts fast ausschließlich auf kleinen Pfaden, vom verblockten Wanderweg über hohe Pässe bis hin zu romantisch wirkenden uralten Römerpfaden im Wald. Trotzdem ist es größtenteils, bis auf ganz wenige Schiebepassagen, flüssig fahrbar.
Ein echter Tipp für alle Trail-Liebhaber, die sich Fahrtechnik 2-3 zutrauen und ihre Erfüllung nicht nur in Kilometern und Höhenmetern suchen.

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