Transalp Oberammergau - Comer See


Alpencross in 2 Level für Einsteiger und Fortgeschrittene

998,00 €

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Bike-Art: MTB allgemein
Distanz: Version 1: 297 Km, Version 2: 345 Km
Höhenmeter: Version 1: 4.260 Hm, Version 2: 6.410Hm
Etappen: 5
Dauer: 6 Tage
Fahrtechnik: Einsteiger So-S1, Einsteiger-Fortgeschrittene SO-S2
Kondition: Version 1: Level 1, Version 2: Level 2
Mindestteilnehmerzahl: 12 insgesamt
Alpencross Oberammergau - Comer See 5 Etappen, 2 Versionen: es werden täglich 2... mehr
Transalp - 2 Levels - Transalp Oberammergau - Comer See

Alpencross Oberammergau - Comer See

5 Etappen, 2 Versionen: es werden täglich 2 verschiedene Levels angeboten: Für Einsteiger und für Fortgeschrittene!

Bei diesem Alpencrossdurch das Werdenfelser Land streifen wir das Zugspitzmassiv und gelangen über den Fernpass zum Inn, welchem wir durch das Engadin bis zu seiner Quelle am Maloja Pass folgen. Am 5. Tag feiern wir am oberitalienischen Comer See das Finale dieser erfolgreichen Reise!

Version 1: Bei dieser 5-tägigen Transalp steht das Naturerlebnis für Bikeeinsteiger absolut im Vordergrund. Einfache Schotterwege und leicht zu fahrende Trails führen uns vom Wettersteingebirge mit dem Zugspitzmassiv zum Alpenhauptkamm und ins Engadin (Schweiz). Über den Maloja- Pass gelangen wir inmitten schönster Berge zum mediterranen Comer See.

Version 2: In 5 Etappen kommen wir in moderatem Gelände über zahlreiche Pässe. Ideale Aufsteiger-Tour! Gleichzeitig mit der Version 1 fahren wir täglich an das gleiche Ziel, jedoch mit landschaftlich erstklassigen Varianten!

Leistungen  

Im Preis enthalten:

  • 5 Tage Tourenführung
  • 5 x Ü/F in Hotel- davon 1 x FeWo in Bikervilla
  • 2 x Halbpension
  • Begleitfahrzeug
  • Gepäcktransport
  • Rücktransport (Nicht bei Verlängerung vor Ort)
  • Techn. Materialbetreuung
  • Finisher Trikot

 Optionen:

  • Anreise am Vortag oder früher: Sie bekommen eine Hotelliste zur Eigenbuchung
  • Einzelzimmerbuchung – nicht immer möglich. Zuschlag wird vor Ort berechnet!
  • Nur Bike Rücktransport € 12.– (Mietbikes frei!)
  • Rocky Mountain Mietbike: ab € 39.– / Tag
  • Preis ohne Rücktransport: abzgl. € 59.–
Profil  

Profil - Version 1

 

Profil - Version 2

Route  
Beschreibung  

1. Tag - Version 1:

Oberammergau – Biberwier

870 Hm

47 km

1. Tag - Version 2:

Oberammergau – Biberwier

1550 Hm

63 km

Die Reise beginnt im wunderschönen Oberammergau. Diese kleine Ortschaft in Oberbayern beeindruckt Touristen aus aller Welt mit den einzigartigen sogenannten „Lüftlmalereien“ auf den Hausfassaden. Diese farbenfrohen Kunstwerke zeigen Szenen aus dem Alltagsleben der Menschen, aber auch aus der Passion Christi. Womit wir bei der zweiten Attraktion sind, für die Oberammergau über die Landesgrenzen hinaus berühmt und bewundert wird:
Die Passionsspiele. 1634 führte man das Theaterstück, das von den letzten 5 Tagen im Leben von Jesus Christus handelt, zum ersten Mal auf. Die Uraufführung war die Einlösung eines Versprechens der Bevölkerung Oberammergaus im Pestjahr 1633, damals gelobte man regelmäßig die Passionsgeschichte aufzuführen. Seitdem besteht diese Tradition, trotz unzähliger Generationswechsel der Ortsbevölkerung.
Doch nun reicht’s mit dem Geschichtsunterricht, wir wollen endlich losfahren! Auf geht’s zuerst auf abwechslungsreichem aber einfachem Wege Richtung Schloss Linderhof.
Nach ca. einer Stunde durch Wald und Wiesen erreichen wir das Märchenschloss. Wie alle Schlösser von Bayerns letztem König Ludwig II., könnte es aus einer Sage stammen. Schneeweiß steht es da, inmitten des üppigen Grüns der Parkanlage und lädt zum Träumen ein. Aber bevor sich der romantische Teil der Gruppe das Trikot vom Leib reißt, frei nach dem Motto „Ich schmeiß alles hin und werd‘ Prinzessin!“, schwingen wir uns wieder in die Sättel. Über den „Tanzboden“ gelangen wir bald an die Tiroler Grenze. Erst hier teilen sich die Wege der beiden Versionen. Die einfachere Route führt dabei entlang der Loisach nach Ehrwald und Biberwier, während die Version 2 einen Umweg über den Eibsee macht, der wie ein funkelndes Juwel am Fuße der Zugspitze liegt. Am Ufer des kristallklaren Gebirgssees erhebt sich das mächtige Steinmassiv des höchsten Berges Deutschlands. Dieses atemberaubende Naturschauspiel ist es wert dass man die 200 Höhenmeter vom Loisachtal bis zum See zurücklegt. Doch es geht noch weiter bergan, erst an der Hochtörlehütte auf 1470m ist das Pensum geschafft. Der Ausblick auf die nahe Zugspitze und ins Tal entspricht ganz unseren Erwartungen an eine Transalp.
Nun fahren wir hinab nach Bieberwier, kehren ins Hotel ein und lassen den Tag Revue passieren.

2. Tag - Version 1:

Biberwier - Inntal

650 Hm

48 km

2. Tag - Version 2:

Biberwier - Inntal

1050 Hm

50 km

Gleich nach einem tollen Frühstück schwingen wir uns wieder auf die Bikes und nehmen die erste Etappe in Angriff. Die Gruppe der Version 1 beginnt den Tag auf den Spuren der Römer und überquert den Fernpass abseits der heutigen Passtrasse.  Die Route die immer wieder von Teilen der römischen Via Claudia Augusta gebildet wird schüttelt uns mächtig durch und stellt unser Fahrkönnen zum ersten Mal auf die Probe. Die Römerstraße existiert schon seit dem Jahr 15 v. Chr., damals wurde sie zur Erschließung der neu eroberten Provinz des nördlichen Voralpengebiets unter der Herrschaft von Kaiser Augustus gebaut. Die Via Claudia war bis zum 2. Jahrhundert der wichtigste und sicherste Alpenübergang, auch auf Grund der Verkehrspolizei die von pensionierten Legionären gebildet wurde und der lebhaften Infrastruktur die sich entlang der Straße bildete.
Durchgerüttelt und geschüttelt erreichen wir das Dornröschenschloss „Fernstein“, das majestätisch neben der Felswand trohnt. Bevor wir nun die Abfahrt in Angriff nehmen checken wir nochmal die Bremsen. Helm zu? Federgabel auf? Und los geht’s! Über Steinplatten, Wurzeln und Geröll sausen wir ins Tal. Mittags erreichen wir  Nassereith, ein echtes Tiroler Bergdorf und machen uns dann weiter auf den Weg zum Inn. Dem folgen wir ein Stück flussaufwärts bis nach Zams, bei Landeck wo wir wieder mit der Gruppe der Version 2 zusammentreffen. Jetzt gibt es viel zu erzählen, denn auch diese Gruppe hat einen erlebnisreichen Tag hinter sich.
Die Route der Version 2 ist bedeutend anspruchsvoller durch die 400 Höhenmeter mehr, die es zu bezwingen gilt. Gleich zu Beginn erklimmen wir das steile Marienbergjoch, das manche von uns sogar kurzzeitig zum Schieben zwingt, vor allem das letzte Stück hat es in sich. Doch oben angekommen werden wir belohnt: Ein atemberaubendes Alpenpanorama erwartet uns, das wir  gemütlich bei einem Kaiserschmarrn in der Marienberg-Almhütte genießen. Vergessen sind der Schweiß und die Anstrengungen der letzten Meter! Dieser umwerfende Blick ist jede Mühe wert!
Gestärkt brechen wir auf um die Abfahrt anzupacken. Diese begeistert uns mit ihren vielen Kurven und testet unser Können aufgrund des losen schotterreichen Untergrunds. Im Tal angekommen rollen wir gemütlich am Inn entlang bis wir schließlich Zams erreichen.
Was für ein Traumtag!

3. Tag - Version 1:

Zams/Landeck – Schuls (Scoul)

1095 Hm

73 km

3. Tag - Version 2:

Zams/Landeck – Schuls (Scoul)

1250 Hm

71 km

Unsere Radroute führt heute entlang des großen Gebirgsflusses Inn. Immer wieder begegnen wir auf Abschnitten der Via Claudia. Diese römische Hauptverbindungstrasse windet sich an den teilweise steilen Ufern bis ins Schweizer Engadin.
Die Version 2 führt bereits nach wenigen Metern bergauf. Über die Fließerplatte gelangen wir auf spannenden Trails zur Ortschaft Fließ, das zur Römerzeit eine wichtige Raststation war, was zahlreiche Funde beweisen. Viele der archäologischen Funde sind dort im Museum ausgestellt. Die Version 1 bleibt im Inntal, wo wir uns auf nicht minder spannendem Weg dem Dreiländerdreick nähern.
Das Highlight des heutigen Tages bildet die Festung „Altfinstermünz“ die ein Bindeglied zwischen Tirol und dem Engadin darstellt und unter Denkmalschutz steht. Schon die Römer hatten hier den Inn mit einer Brücke überwunden und 1159 wird dieser Ort zum ersten Mal urkundlich erwähnt als „Vinestana silva“ (Wald von Finstermünz). Im Laufe der Zeit wurde die Befestigungsanlage ausgebaut durch Torturm und Bollwerk und wurde als Zollamt genutzt.
Nachdem wir diese beeindruckende Stück Geschichte am reißenden Inn besichtigt haben starten wir wieder, bis wir schließlich Scoul erreichen. Hier, in diesem Schweizer Dorf, das dank seiner Heil- und Mineralwasserquellen auch als Kurort bekannt ist, verbringen wir unsere dritte Nacht.

4. Tag - Version 1:

Scoul – Celerina ( St. Moritz)

1300 Hm

67 km

4. Tag - Version 2:

Scoul – Celerina ( St. Moritz)

1560 Hm

66 km

Heute fahren wir durch das gesamte Unterengadin. Die Wege über Almwiesen eröffnen uns gewaltige Bergpanoramen auf die umliegenden Dreitausender, z. B. den Pisoc (3174m) im südlich gegenüberliegenden schweizerischen Nationalpark. Dieser bislang einzige Nationalpark der Schweiz dient vor allem dem Naturschutz und dem Erhalt der Artenvielfalt. Im Jahre 1904 erlegten die beiden Jäger Bischoff und Fried, auf dem Gebiet des erst später gegründeten Nationalparks, den letzten Bär der Schweiz. 2005 wanderte der erste Jungbär aus dem Adamello-Brenta Gebiet in Italien in die Nationalpark Region ein, zwei weitere Tiere folgten im Jahr 2007. Mittlerweile wird davon ausgegangen dass in der Region weitere Bären leben.
Immer wieder durchfahren wir denkmalgeschützte, zum Teil 1000 Jahre alte Siedlungen, mit erfrischenden Brunnen und schöner Architektur. Der Ort Ardez wurde um das Jahr 900 erbaut  und hatte großen Einfluss auf die Region. So wurde früher etwa die Fahne des Unterengadins in Ardez aufbewahrt und die umliegenden Gemeinden sowie das ferne Galtür (Silvretta) begruben ihre Toten in Ardez.
Bei unserer Fahrt überqueren wir nun mehrmals auf zum Teil alten Brücken den Gebirgsfluss Inn. Während die einfache Version meist dem Verlauf des Gewässers folgt, tourt die Gruppe der Version 2 auf verspielten Trails bis zum, in die Bilderbuchlandschaft eingebetteten, Flugplatz Engiadina. Je nach Reisetermin übernachten wir hier in Pontresina oder Celerina, kurz vor St. Moritz.

5. Tag - Version 1:

Celerina (St. Moritz) –Lake Como

500 Hm

90 km

5. Tag - Version 2:

Celerina (St. Moritz) – Lake Como

1000 Hm

95 km

Am Morgen begrüßt uns ein gepflegter schmaler Schotterweg, kurvenreich, durch einen Arvenwald. Schon nach wenigen Höhenmetern in dieser märchenhaften Landschaft, erreichen wir den kleinen Stazer See. Diese kleine Moorsee ist weniger tief und trotz der Höhe von 1800m im Sommer angenehme 20°C warm. Doch uns bleibt hier kein Badestopp, vielmehr setzen wir nach einem Foto die Reise fort.
Das Engadin ist bekannt für seine Seen, allen voran die großen vier, welche wir im weiteren Verlauf unserer Fahrt noch sehen werden: Silser See, Silvaplanner See, Champferer See und St. Moritz See. Wegen der Tiefe wird das Wasser hier aber sogar im Sommer selten wärmer als 17°C. In Traumhafter Kulisse radeln wir bei mäßiger Steigung zum Maloja-Pass. Die Version 2 erreicht mit einem steilen Schwenk hinauf in das Fedoztal den höchsten Punkt der gesamten Tour.
Hier, an der Quelle des Inns, beginnt eine lange Abfahrt zur italienischen Grenze und weiter zum Comer See. Bei Abendsonne feiern wir am Seeufer bei einem Glas Prosecco diese gelungene Tour.

6. Tag: Rückreise

 

 

 

                       

Ein Shuttle bringt uns am Vormittag bequem und sicher wieder zurück nach Oberammergau.  - Wer mag kann aber auch gerne individuell am Comer See verlängern...

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11.08.2016

Ein absolutes Erlebnis zum fairen Preis

Nach kleinen anfänglichen Schwierigkeiten, auf die Fahrtwind keinen direkten Einfluss hatte jedoch bravorös gemeistert hat, sind wir zur Tour im kleinen Kreis gestartet.
In einer gemütlichen 6er Runde zzgl 2 sehr sympatischer Guides und einer Begleitperson starteten wir unseren Trip in Oberammergau.
Ab dem Start kam man nur selten aus dem Staunen über die gigantisch schöne Landschaft heraus.
Trotz dessen dass man durchaus an seine körperlichen Grenzen kommen kann, wird man dadurch täglich für seine Bemühungen belohnt.
Die Begleitperson und die Guides schafften es zudem täglich uns den Tag durch perfekte Betreuung, Motivation und Spaß während und nach dem Radln zu verschönern, auch wenn das Wetter mal nicht so mitspielte. Die Ortskundigkeit und hintergründiges Wissen über viele Ortschaften und deren Geschichte waren beeindruckend.
Die tägliche Tourengestaltung war auch sehr abwechlsungsreich, nicht nur simples bergauf/bergab sondern es wurden regelmäßig schöne Trails etc eingebaut für diejenigen die es fahren wollten.
Dieser Trip ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert!!

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