SPECIAL: Brenta & Gardasee


5 Tage Gebirgsumrundung mit See

789,00 €

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Bike-Art: MTB allgemein, All Mountain
Distanz: 265 km
Höhenmeter: 8000
Etappen: 5
Dauer: 6 Tage
Fahrtechnik: Fortgeschritten S0-S2
Kondition: Fortgeschritten, 2-3 (Fortgeschritten-Könner)
Inklusive: Halbpension, Rocky Mountain Testbike, Begleitfahrzeug, Gepäcktransport
Region: Alpen, Italien
Optionen: Einzelzimmer, Zu Hause Abholservice, Pre- und Posttour Übernachtung
Mindestteilnehmerzahl: 6
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3 - 5 Tagestouren - SPECIAL: Brenta & Gardasee

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Wer Wert auf’s Außergewöhnliche legt, ist bei dieser Tour richtig. In 5 Tagen einmal rund um den Gebirgsstock der norditalienischen Brenta - und das Ganze auch noch mit dem Gardasee! Dabei bekommen wir einen unvergesslichen Eindruck von der Dimension des Gardasees und seiner umliegenden Berge. Traumhaft ist hier die Wegführung über einsame Pfade, so ist es sicher, daß man diese einmalige Natur auch wirklich in Ruhe genießen kann.

 Der solitär stehende Gebirgsstock der Brenta Dolomiten nördlich des Gardasees weist mit seiner gewaltigen Dimension den Weg für unsere 5 tägige Reise. Dass die Dolomiten auch ihre sanfte Seite haben, finden wir an zahlreichen moderaten Schotterauffahrten wieder. Jedoch liegt auch so manche Biker-Überraschung in Form erstklassiger Trails auf dem Weg. Wie perfektsich die Region zum Mountainbiken eignet, erklärt alleine der Brenta-MTB-Treck, welcher sich abwechslungsreich um das Gebirge zieht. Am 3. Tag unserer Umrundung radeln wir vom Weltcupskiort Madonna di Campiglio südlich, bis uns Riva, die Perle des Gardasees, nach einer rauschenden Abfahrt empfängt. Dieser schöne Abstecher in mediteraner Umgebung ergänzt diese ohnehin schon traumhafte Tour. Die weitere Fahrt über den Molvenosee ins Nonstal rundet gelungene 5 Etappen perfekt ab.

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Leistungen  

Im Preis enthalten:

  • 5 Tage hochwertiges Rocky Mountain Testbike
  • 5x Übernachtung im DZ,
  • 4x Halbpension
  • 5 Tage Guide
  • Gepäcktransport
Beschreibung  

Der solitär stehende Gebirgsstock der Brenta Dolomiten nördlich des Gardasees weist mit seiner gewaltigen Dimension den Weg für unsere 5 tägige Reise. Dass die Dolomiten auch ihre sanfte Seite haben, finden wir an zahlreichen moderaten Schotterauffahrten wieder. Jedoch liegt auch so manche Biker-Überraschung in Form erstklassiger Trails auf dem Weg. Wie perfektsich die Region zum Mountainbiken eignet, erklärt alleine der Brenta-MTB-Treck, welcher sich abwechslungsreich um das Gebirge zieht. Am 3. Tag unserer Umrundung radeln wir vom Weltcupskiort Madonna di Campiglio südlich, bis uns Riva, die Perle des Gardasees, nach einer rauschenden Abfahrt empfängt. Dieser schöne Abstecher in mediteraner Umgebung ergänzt diese ohnehin schon traumhafte Tour. Die weitere Fahrt über den Molvenosee ins Nonstal rundet gelungene 5 Etappen perfekt ab.

 

1. Tag: Anreise

Bis zum Nachmittag finden wir uns in unserem schönen Wellnesshotel am östlichen Rand des Nonstals ein. Streckenbriefing und Fahrradcheck. Wir haben die besten Bikes für diese Tour mit im Gepäck: erstklassige Rocky Mountain Trail- und Cross Country Bikes. Die Räder werden angepasst, das Setup des Fahrwerks wird vorgenommen.

 

2. Tag: Coredo – Malè

1.680 Hm

48 km

Am Morgen starten wir von Coredo mit Blick auf den gewaltigen Gebirgsstock los. Über den Wahlfahrtsort San Romedio  und den Lago di San Giustina gelangen wir zum Hauptort des Tales nach Clès.

Der Wahlfahrtsort San Romedio erhebt sich auf einem 70 m hohen Kalkfelsen und besteht aus mehreren Kirchen und Kappellen, die sich der Felsenform anpassen.  Über den heiligen Namensgeber wird erzählt, dass er, Romedius, auf dem Weg nach Trient zu Bischoff einen Bären geritten haben soll, den er wundersamer Weise gezähmt hatte…Am Ortsrand beginnen erste Apfelplantagen und die Straße baut sich vor uns steil auf. Doch bald erreichen wir einen Schotterweg, welcher uns auf moderater Steigung bis auf 2000m bringt. Der Monte Peller zu welchem die Strasse führt, ist der Hausberg von Cles (2320 m) und der nördlichste Berg der Brentadolomiten. Schon nach wenigen Minuten dieser Auffahrt können wir uns einen Überblick über das gesamte Tal und den herrlich gelegenen Lago di S. Giustina machen.

In den Jahren 1614 bis 1615 wütete im norditalienischen Nonstal eine groß angelegte Hexenverfolgung. Ihr erstes Opfer war eine Witwe namens Maria la Pillona, eine gottesfürchtige und für ihre Hilfsbereitschaft bekannte Bäuerin, die nach dem Tod ihres Mannes 25 Jahre zuvor ihrer Schwester bei der Bewirtschaftung von deren Hof half. Zu Beginn der Verhöre wehrte sich die Angeklagte entschieden gegen die ihr zu Last gelegten Verbrechen, insbesondere gegen jenes der Gotteslästerung, und beteuerte noch unter der Folter ihre Liebe zu Gott und ihre Demut gegenüber der katholischen Kirche. Als der Inquisitor ihre Standhaftigkeit aber als Zeichen des Teufelbundes deutete und die Pillona ständig schlimmeren Qualen unterzog, begann sie, seine Suggestivfragen zu bejahen und sich der Hexerei und der Gotteslästerung für schuldig zu bekennen. Wenige Tage später wurde sie stranguliert und anschließend verbrannt. Zahlreiche andere mussten einem ähnlichen Schicksal folgen. Noch heute existiert der Palazzo Nero von Coredo, das „Schwarze Palais“, das seinen Namen von den darin zur Zeit der Inquisition abgehaltenen Hexenprozesse hat.

Die Geschichte des Tales wurde jahrhundertelang durch eine landwirtschaftliche Subsistenz-Wirtschaft gekennzeichnet, durch extreme Armut und prekäre Lebensumstände. Erst in den letzten fünfzig Jahren hat die Entwicklung des Obstanbaus eine fortschreidende Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen mit sich gebracht.  Aus der Höhe betrachtet  erkennt man, daß das Nonstal aus einigen welligen und terrassenförmigen Geländen besteht , wodurch der Bach Noce und seine zahlreichen Nebenflüsse fließen. Im letzten Eiszeitalter, also vor rund 15.000 Jahren, war das Tal mit Gletschern bedeckt, die die Felsen gegraben haben. Heute ist es wild bewachsen, oder von Apfelplantagen überzogen.

Weiter oben, im Almgebiet, erwartet uns der breite Monte Peller, der nördlichste Gipfel des Brentamassivs. Bereits nach 18 km Bergfahrt haben wir unser Mittagsziel erreicht und bewundern die Fernsicht bei Spaghetti. Der Nachmittag fordert unsere Bremsen enorm, denn wir haben eine endlose Abfahrt nach Malè auf dem Programm. Zunächst auf Forstwegen, später in langen Trailabschnitten, die jedoch auch bei Bedarf umfahren werden können, steigt der Fahrspass des Tages immer mehr - Geschwindigkeitsrausch inklusiv. Unser Zielerwartet uns: Malé, Hauptort des Val di Sole Tales, liegt auf einer sonnigen Hochebene am Zusammenfluss der Flüsse Noce und Rabbies auf 740m. Die Übernachtung im Ort ist in einem schönen Hotel.

3. Tag: Malé – Madonna di Campiglio

1.800 Hm

34 km

Nach einer erholsamen Nacht folgen wir dem Gebirgsfluss Noce bis Dimaro. Über das romantische Meledriotal erreichen wir gleich eine alte Schmiede und erklimmen schließlich bis zu Mittag etwa die Passhöhe des Pso. Campo Carlo Magno. Zwei Steilpassagen mit 15% Steigung müssen wir dabei bewältigen, werden aber von einem Wasserfall und einem spektakulär in den Fels geschlagenen Weg abwechslungsreich bei Laune gehalten.  Fotopausen sind auch hier wieder Pflicht! Das Mittagessen wird heute auf einer saftigen Almwiese in Form eines Picknicks stattfinden. Vom Anblick der gigantischen Felsen motiviert geht’s weiter rauf zum Rifugio Graffer, einer im Skigebiet liegenden Berghütte. Das Bauwerk auf über 200 Metern erhielt ihren Namen von einem der grössten Bergsteiger der Alpingeschichte der Dolomiten: Giorgio Graffer. Seine Klettertouren sind auch heute noch eine Herausforderung. Unsere Auffahrt ist sehr steil, aber unbeschreibliche Felsformationen und Gletscherblicke entschädigen die Anstrengung. Am Rifugio angekommen steht es jedem frei, die Herausforderung bis zum Groste Pass (2440m) anzunehmen. Der Rückweg verläuft wieder an der Hütte vorbei und weiter über Skipisten bis nach Madonna die Campiglio, dem Weltcup Wintersportort. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Madonna di Campiglio – Gardasee

1150 Hm

62 km

Über eine flache Höhenstrasse und einen kurzen Wurzeltrail, erreichen wir morgens einen großen Wasserfall. Von hier aus zieht der Weg bald hinauf zum Lago D’Algola, einem der wildromantischsten Orte der Brenta. Im spiegelglatten Wasser des Gebirgssees erkennt man das Abbild der umliegenden Felsmassive. Der Pfad verläuft direkt am See, so dass man sein eigenes Spiegelbild im Wasser fahren sieht. Nach 20-30 minütigem Schieben sind wir am Passo Bregn de l’Ors, dem Bärenpass. Bei halbwegs guter Sicht empfängt uns ein grandioses Panorama: im Osten ganz nah die Felswände und Türme der Brenta, im Westen die vergletscherten Gipfel des Adamello und Presanella Nationalparks. Der Park wurde 1967 eingerichtet und 1987 erweitert. Charakter- und Symbolfigur des Parks ist der Braunbär, der auch das Logo des Parks bildet. Der Schutz des letzten italienischen Vorkommens von Alpen-Braunbären war auch einer der ausschlaggebenden Gründe zur Einrichtung des Parks. AUch hier oben auf der Passhöhe werden wir in der Stille des Bergwaldes nach dem braunen Großraubtier Ausschau halten.... Nach einer ruhigen Pause an diesem schönen Ort machen wir uns jedoch auf zur Abfahrt: 1300 Hm Downhill. Wahlweise auf einem Trail im anspruchsvollen S3 Level oder auf einer Schotterstrasse und später auf einem einfacheren Trail.  Nach der Abfahrt und dem folgenden Mittagessen haben wir nur noch den Anstieg zum Passo Ballino vor dem Gardasee zu meistern. Mit viel Schwung führt uns eine tolle Abfahrt von dort oben nach Riva, der Perle des Gardasees! Auf so manchem Autonavi wundert man sich über die Übersetzung ins Deutsche: Riva del Garda gehörte früher zu Österreich-Ungarn und hieß zu seiner Zeit auch „Reiff am Gartsee“. Noch im Ersten Weltkrieg war der Ort Riva eine ausgebaute Festung und wurde in erheblichem Maße von italienischer Artillerie beschossen und in Teilen zerstört. Erst der Vertrag von St. Germain regelte, das Riva del Garda an Italien abgetreten wurde. 

Uns fällt eines aber sofort auf: es ist warm! Aus den Bergen heraus kommend lässt das mediterane Klima sofort gute Laune und Urlaubsstimmung aufkommen!

5. Tag: Gardasee - Molveno

1.340 Hm

51 km

 Direkt am Ufer des herrlichen Gardsees beginnt unsere Reise ins Hinterland. Schon nach wenigen Minuten sind wir am ersten historischen Highlight des Tages. Im heutigen Ortteil St. Lucia führt noch die alte Venzianer Strasse steil in den Ort Torbole. Eine Gedenktafel aus Bronze erinnert an die Heldentat der Venezianer im Jahr 1439: Sie zogen auf der Etsch bis nach Ravazzone große Galeeren und zahlreiche Boote flussaufwärts, die sie auf einem nahezu unzugänglichen Weg bis nach Torbole transportierten, wo sie zu Wasser gelassen wurden, um sich der Flotte der Mailänder Visconti-Flotte im Kampf zu stellen. Diese hatten von Weitem die gewaltige Transportaktion von der Etsch zum Gardasee beobachten können und haben sich entsprechnd darauf eingestellt. Am 20. November 1439 kam es dann am herzförmigen Hafen von Torbole zur vernichtenden Niederlage der Venezianer. Doch ein halbes Jahr später gelang es ihnen doch noch die nahe Stadt Riva zu überfallen und einzunehmen.

Nach Bewunderung der steilen Pflasterreste aus jener Zeit fahren wir auf einfacherem Wege hinauf zu unserem ersten Aussichtspunkt über beinahe den ganzen See. Über Arco erreichen wir später die Marocche, einen gewaltigen Felssturz von vor circa 2500 Jahren. Die Gesteinsmassen stammen vom Monte Brento (1544 m) und Monte Casale (1632 m). Sie haben in mehreren Abgängen ein etwa acht Kilometer langes und teils über zwei Kilometer breites Gelände im Talboden zwischen Dro und Pietramurata verschüttet. Heute bietet das Gebiet erstklassige MTB Pfade zwischen gewaltigen Felsblöcken.  Mit Erreichen des malerischen Toblino Sees haben wir uns schon über 20 Kilometer vom Gardasee entfernt. In herrlicher Umgebung am Ufer machen wir unsere Mittagsrast. Frisch gestärkt folgt eine anfangs steile Auffahrt. Es folgt eine Traumstrasse immer am Berg entlang, mit sensationellem Tiefblick ins Sarcatal, bis nach Ranzo, einem kleinen Bergdorf. Kurze Zeit später endet der Asphalt und über Schotter geht es bis zum Molvenosee. Bei guten Fahrkünsten der Gruppe allerdings, werden wir einen anspruchsvollen Pilgerweg direkt an der Felskante unter die Räder nehmen. Schließlich biken wir genüßlich am Ufer des schönen Molvenosees (auf 840m) in den gleichnamigen Ort zu unserer Übernachtung.

 

6. Tag: Molveno - Coredo 

1.340 Hm

 

51 km

 

Zu Beginn des letzten Tages steht eine schöne, sich an einem wildromatischen Bach entlang schlängelnde Auffahrt zum Wintersportort Andalo auf dem Programm.  Ein verträumter Trail führt uns dann wieder gemeinsam weiter über den italienischen Skiort Andalo, zwischen Brenta und Paganella, hinab ins Nonstal. Nicht enden wollende Apfelplantagen säumen unsere Wege, bis wir noch einmal auf einen in Fels geschlagenen Höhenweg abzweigen und einen eindrucksvollen Aussichtspunkt erreichen. Auf der gegenüberliegenden Talseite erspähen wir Spormaggiore und das drüber liegende Castel Belfort aus dem Jahr 1311. Der weitere Weg ist meist auf Schotter, aber sehr abwechslungsreich. Später werden wir wie auf einer Höhenlinie, ohne nennenwerte Höhenmeter am westlichen Talrand entlanggleiten. Dies ist nur möglich, weil wir uns auf einem ehemaligen Bewässerungskanal befinden. Schließlich empfängt uns ein Tunnel. Diese Galerie wurde ebenfalls zur Bewässerungs des Nonstals gebaut und ist für uns eine besondere Abwechslung um in das Toveltal zu gelangen. Mit nur 1 Meter Steigung auf über 1,2 Kilometer ist die Fahrt zudem recht einfach und erfrischend, mitten durch den Berg! .Am frühen Nachmittag treffen wir wieder in Coredo ein und feiern vor der Abreise unsere Fahrt um die Brenta und zum Gardasee!

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