Gardasee Umrundung


4 Etappen - Die Gipfel rund um den Gardasee erleben

549,00 €

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Mietbike:

Einzelzimmer:

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Bike-Art: MTB allgemein, All Mountain, Enduro
Distanz: 201 Km
Höhenmeter: 6.850 Hm
Etappen: 4
Dauer: 5 Tage
Fahrtechnik: Fortgeschritten S0-S2, Fortgeschrittener - Könner S2 - S3
Kondition: 2-3 (Fortgeschritten-Könner)
Inklusive: Begleitfahrzeug, Gepäcktransport
Region: Italien
Optionen: Miet-Protektoren, Energieriegel Paket, Startpaket, Pre- und Posttour Übernachtung, Mietbike, Bike Fitting
Mindestteilnehmerzahl: 8
MTB Umrundung in 4 Tagen Die Gipfel rund um den Gardasee erleben! Sportliche, alpine... mehr
3 - 5 Tagestouren - Gardasee Umrundung

MTB Umrundung in 4 Tagen

Die Gipfel rund um den Gardasee erleben!

Sportliche, alpine Tour. Es erwarten Sie atemberaubende Aussichten und endlose, für Gardasee-Verhältnisse einfache Abfahrten. Trotz der hohen Bekanntheit des Gardasees bei Bikern werden wir, bei dieser von uns ausgearbeiteten Tour, kaum anderen begegnen! Eine solide Kondition und die Begeisterung am Mountainbiken sind Voraussetzung für diese traumhafte Tour.

Wer Wert auf’s Außergewöhnliche legt, ist bei dieser Tour richtig. In 4 Tagen einmal rund um den ganzen Gardasee! Dabei betrachten wir den See und seine steilen Ufer von allen Seiten und bekommen einen unvergesslichen Eindruck von der Dimension des Gardasees und seiner umliegenden Berge. Traumhaft ist dabei die Wegführung über einsame Pfade, so ist es sicher, daß man diese einmalige Natur auch wirklich in Ruhe genießen kann.

Ein Muss für jeden ambitionierten Biker!

Leistungen  

Im Preis enthalten:

  • 4 Tage Tourenführung und -betreuung
  • 4 x Ü/F in Hotel / Pension / Berghütte 
  • Gepäcktransport  
  • Techn. Materialbetreuung

Optionen:

  • Einzelzimmerbuchung – soweit möglich. Zuschlag wird vor Ort berechnet! 
  • Rocky Mountain Mietbike: ab € 39.– / Tag
  • Zusätzliche Verlängerungsnächte: zu FAHRTWIND Konditionen/Tag (wir berechnen eine Bearbeitungsgebühr von € 20.-)
Profil  

Route  
Beschreibung  

1. Tag: Eigene Anreise bis zum Abend nach Torbole am Gardasee.

       

Nach Möglichkeit organisieren wir Fahrgemeinschaften, oder holen Sie vom Bahnhof in Rovereto ab. Vor dem Abendessen gibt es ein ausführliches Briefing zur Tour und die Bikes werden gecheckt.

2. Tag / 1. Etappe: Über den Tremalzo nach Tremosine/Vesio

2.050 Hm

56 km

Vom Ufer des Sees aus erkunden wir den Westen des Gardasees. Über den Ledrosee geht es auf alten Militärwegen zum Tremalzo und in den Gemeindeverbund von Tremosine, 700 Meter über dem See. Dabei sorgen viele Schotterwege, zum Teil zum Trail verfallen oder Wanderwege auf unseren Bergabpassagen für den nötigen Fahrspass!

Unseren ersten Tag auf dem Bike starten wir gemütlich und fahren zunächst noch flach direkt am See entlang. Wir genießen das warme italienische Klima und beobachten die Surfer am See.

Surfer kennen ebenfalls die Vorzüge des Gardasees

Dann biegen wir auf die wohl schönste Seestraße ein: die Ponalestraße. Diese spektakuläre Straße zieht sich mit leichter Steigung von der Wasserlinie in Riva mehrere hundert Meter hinauf ins Ledro Tal und ist inzwischen nur noch für Radfahrer oder Fußgänger zugänglich. Gebaut wurde sie 1848 von dem wohlhabenden Kaufmann Giacomo Cis aus Bezzecca welcher keine Nachkommen hatte und seine Handelsbeziehungen mit Riva verbessern wollte. Es war die erste Straßenverbindung zwischen dem Westen des Sees, insbesondere dem Ledrotal und Riva am Gardasee. Der Weg führt durch Felsentunnel, ist mal breiter, mal schmaler und teilweise wurde der Asphalt entfernt, sodass man nur noch auf sandigem Untergrund fährt. In den alten Straßentunneln sieht man immer wieder Höhleneingänge, und Kammern, die manchmal aufgrund von Bauarbeiten entstanden, oder auch ihren Ursprung im ersten Weltkrieg haben. Der damals noch österreichische, nördliche Teil des Gardasees war hart umkämpft. Die Ponalestraße schmiegt sich am Felsen entlang immer weiter nach oben. Der grandiose Blick über den Gardasee lädt uns unentwegt zu Fotos ein. Rechts neben uns ragen die Felswände in den Himmel und links blickt man in die Tiefe hinunter zum See, dieser wunderschöne Ort begeistert!

Kaum zu glauben dass hier bis 1987 Schulbusse und Autos fuhren. Renaturierte Landstrasse.

Immer wieder tolle Fotostopps...
Wir treten noch einmal kräftig in die Pedale und erreichen schließlich auf einfachen Schotterwegen und Radwegabschnitten unseren nächsten Stopp den Ledrosee. Das tiefblaue Wasser dieses Sees ist meist sehr ruhig und wirkt wie ein Spiegel für die umliegenden Wälder und Berge. Eine restaurierte Pfahlbautensiedlung aus der Bronzezeit (vor ca. 4000 Jahren) begrüßt uns schon gleich am Ufer.

Gebäude aus der Bronzezeit am Ledrosee

Auf einer gut befahrbaren Schotterstrasse erklimmen wir bald den Passo Nota.Diese Versorgungsstraße aus dem 1. Weltkrieg hat 3 steilere Rampen zu bieten, wo wir trotz betoniertem Untergrund extrem gefordert sind. Oben am Pass machen wir Mittagspause machen. Beeindruckt von den tollen Aussichten auf den fast 1200 m tiefer liegenden Lago bei der Auffahrt, stärken wir uns mit Spaghetti. Der Nachmittag hat es noch einmal in sich: bis zur Passhöhe des Tremalzo gilt es noch 700 Hm Schotterpiste zu bewältigen, bevor wir auf einer langen Abfahrt unser heutiges Ziel erreichen. 

Achtung: je nach Witterung und Gruppenverfassung fahren wir auch vom Ledrosee direkt über die westliche Teerauffahrt auf den Tremalzo und dann auf der Schotterpiste zum Passo Nota und weiter nach Vesio. Übernachtung in Hotel.

3. Tag / 2. Etappe: Vesio – Maderno

1.450 Hm

59 km

Am Morgen verlassen wir den Ort Vesio. Mit seinen Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert war er uns eine tolle Bleibe - ein echtes Juwel hoch über dem Gardasee. Eine kurze Teerauffahrt bringt uns bald zum ersten Aussichtspunkt. Der anschließende Trail macht auch gleich richtig Spass, obwohl wir an einer Stelle alle absteigen werden. Zu hoch ist die Felsstufe an dieser Stelle. Wieder auf der verwaisten Gemeindestrasse, erreichen wir bald ein verlassenes Tal, wo wir einem trockenen Bachlauf folgen. Es macht sich eine herrliche Stille breit, als wir hier so dahin rollen. Der Weg wird allerdings immer beschwerlicher und nur die Stärksten in der Gruppe werden die schwierigen Passagen fahrend meistern. Am Talende müssen wir weitere Höhenmeter bewältigen, jedoch wurden große Abschnitte gepflastert, so wie es zur Zeit der Erbauer dieses wichtigen Versorgungsweges während des Ersten Weltkriegs üblich war.

Mühsame Auffahrt aus dem Talbecken

Immer wieder kommen wir zu Serpentinen, die ein wenig ausgesetzter liegen und grandiose Fernblicke gewähren. Der Pass ist manchmal ein wenig steiler, aber bevor wir aus der Puste kommen haben wir die Passhöhe schon erreicht. In Mitten der Natur machen wir als Mittagspause ein erholsames Picknick. Nun genießen wir zunächst die Abfahrt zum Gebirgsstausee Lago del Valvestino, die beinahe 20 km lang ist!

Trails vor Maderno
Am See angekommen, geht´s weiter auf einer kaum befahrenen Landstraße, am Stausee entlang und weiter bergab ostwärts zum Gardasee. Dazwischen machen wir eine kleine Cappuccino Pause um zu verschnaufen. Schließlich fahren wir wieder über Trails im S1-Bereich und kommen auf einer Schotter- und dann asphaltierten Strasse in Maderno auf Seehöhe an, und hier wechselt die Landschaft abrupt auf südländische Flora, die Luft ist milder! Übernachtung im Hotel.

4. Tag / 3. Etappe: Maderno – Torri bis zum Monte Baldo

1.850 Hm

35 km

Die Etappe führt quer über den Gardasee und ab dem beschaulichen Ort Torri hinauf zum Monte Baldomassiv. Dieses wird an der südflanke auf einsamen Wegen und Pfaden umrundet.

Am Morgen genießen wir ein großartiges Frühstück und radeln dann gemächlich zum Hafen. Die Wärme und das italienische dolce vita (dt. Das süße Leben) hüllen uns ein und so betreten wir beschwingt die Fähre und setzen nach Torri del Benaco über. Es weht meist eine kühle Brise und wir hören das Plätschern der Wellen während wir die Dimensionen des Gardasees bewundern. Mit 52 km Länge ist der See der größte in ganz Italien! Was das heißt bemerken wir, als wir unseren Startort im Norden kaum, bzw. gar nicht mehr zu erkennen können. Nach 30 min erreichen wir Torri und machen uns per Bike auf zu einer kurzen Besichtigung der komplett renovierten Altstadt. Hier gibt es viele kleine schmucke Läden in den mittelalterlichen Bauwerken. Schließlich starten wir unsere eigentliche Bikeetappe und nehmen Kurs auf die Ausläufer des Monte Baldo. Motiviert nehmen wir die geteerten Serpentinen in Angriff, die sich vor uns noch recht flach in die Höhe schlängeln. Nach 500Hm machen wir einen ersten Stopp und genehmigen uns den mittlerweile obligatorischen Cappuccino, während wir die atemberaubende Aussicht auf den See unter uns bestaunen. Dann geht’s weiter bergauf, bis wir die nächsten 500Hm überwunden haben. Dieser zweite Stopp befindet sich am Fuße des Monte Telegrafo, wo wir nun die herausragende lokale Küche genießen. Denn es wird Mittag sein und Essen ist für den Nachmittag noch wichtig. 
Nach der Rast erreichen wir über kleine Schotterwege die Südflanke des Baldo auf 1600m. Diese Höhe halten wir nun in etwa und queren den ganzen Berg. Dabei wirst Du nicht nur den Gardasee erkennen, Blicke über die Poebene bis zum Apennin, sowie auf Verona sind einfach nur herrlich! Bei klarer Sicht werden wir sogar Venedig erkennen! Im weiteren Verlauf wartet die Strecke noch mit einem tollen Trail auf. Im Bereich S1 gleiten wir im folgenden Wald bergab. Eine S3 Schlüßelstelle zwingt uns dabei zur Vorsicht. Im rudimentären Skigebiet des Baldos erwartet uns die Berghütte mit gutem Essen! Übernachtung in Berghütte.

5. Tag / 4. Etappe: Über den Altissimo nach Torbole

1.500 Hm

51 km

Einsame Wege und Trails führen uns zunächst auf und ab zum Gipfelaufbau des Altissimo, im Norden des Gardasees. Nach dem Mittagessen erreichen erreichen wir den vorläufigen Höhepunkt der Tour. Der Ausblick vom 2212 m hohen Altissimo auf den tief unter uns liegenden Gardasee entschädigt für die schweißtreibende Auffahrt. Als finales Highlight erwartet uns nun die über 2000 Hm lange Abfahrt hinab zum Seeufer. 

Wir wachen morgens auf und befinden uns hoch über dem Etschtal und hier startet unsere Schlussetappe. Und dieser Streckenabschnitt ist zugleich der anstrengendste mit seinen 1500Hm die es zu schaffen gilt, denn heute werden wir auf dem Gipfel des Monte Altissimo stehen, dem höchsten Berg des nördlichen Monte-Baldo-Bergrückens. Die Wege und Pfade des heutigen Tages stehen besonders im Schatten des hier oben tobenden ersten Weltkriegs. 
Als das Königreich Italien 1915 glaubte, die Gunst der Stunde nutzen zu können, erklärte es am 23. Mai 1915 an seinen, bis dahin, Verbündeten Österreich-Ungarn den Krieg. Nachdem die eigentlich völlig ungeschützte Grenze gegen Italien mit hastig zusammengerafften Landsturm- und Genesendenverbänden einigermaßen gesichert worden war, begannen im Sommer 1915 die Verlegungen der mittlerweile wieder ergänzten Gebirgstruppen in ihre eigentlichen Aufgabengebiete. So bewerkstelligten die Österreicher das, was niemand für möglich gehalten hätte, die Verteidigung der Grenze Österreichs gegen eine bis zu achtfache Übermacht. 
Bereits mit den ersten Metern unserer Fahrt befinden wir uns an der ehemaligen Frontlinie. Immer noch erkennt man verfallene Schützengräben und Granattrichter in den Hochweiden der Bergflanke. Zur Mittagszeit schließlich erreichen wir den Gipfelaufbau des Altissimus. Vor der Fahrt nach oben pausieren wir bei Spaghetti und Co. Im Rifugio Graziani ist die Speisekarte groß! Auf der folgenden Auffahrt weicht die Anstrengung schnell dem Hochgefühl, welches durch den wohl besten Blick auf den ganzen Gardasee verdrängt wird. Die ersten erreichen flachen Boden am Gipfel und steigen langsam von ihren Bikes, bezaubert von diesem unbeschreiblichen Ausblick vom 2212 m hohen Altissimo auf den über 2000m tiefer unter uns liegenden Gardasee. Die Farben, die Weite, die Höhe! Wir sind uns einig: Dieser Blick entschädigt für jeden Meter der schweißtreibenden Auffahrt. Und nicht nur das! Als finales Highlight erwartet uns nun die über 2000 Hm lange Abfahrt hinab zum Seeufer.

Selbst bei starker Bewölkung stark: der Blick vom Gipfel des Altissimos!

Den Gipfelaufbau verlassen wir über einen anspruchsvollen Wanderweg im Bereich S2 und sogar S3.

Der Ort Torbole, noch ca. 800 Hm entfernt!

Weiter unten haben wir immer die Möglichkeit, entweder auf einer schmalen Bergstrasse oder auf dem Trail zu bleiben. Immer mit toller Aussicht auf den See.

Wir erreichen Torbole mitten am Nachmittag und feiern diese schöne Tour am Strand, bevor wir die Rückreise angehen. Gerne geben wir Hotelauskünfte zur evtl. Verlängerung des Aufenthalts am schönen Gardasee.

Tourguides  
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