Oberammergau - Comersee Selfguided


825,00 €

Teile mit deinen Freunden & spare € 5.-

Klicke auf Facebook und Dein Rabatt wird automatisch angerechnet.

Reisezeitraum wählen:

Bewerten
Bike-Art: MTB allgemein
Distanz: 345 Km
Höhenmeter: 6410 Hm
Etappen: 5
Dauer: 6 Tage
Fahrtechnik: Einsteiger-Fortgeschrittene SO-S2
Kondition: Level 2
Mindestteilnehmerzahl: 1
Alpencross Oberammergau - Comer See 5 Etappen für Fortgeschrittene! Bei diesem... mehr
GPS Selfguided - Oberammergau - Comersee Selfguided

Alpencross Oberammergau - Comer See

5 Etappen für Fortgeschrittene!

Bei diesem Alpencrossdurch das Werdenfelser Land streift Ihr das Zugspitzmassiv und gelangen über den Fernpass zum Inn, welchem Ihr durch das Engadin bis zu seiner Quelle am Maloja Pass folgt. Am 5. Tag feiert Ihr am oberitalienischen Comer See das Finale dieser erfolgreichen Reise!

In 5 Etappen kommt Ihr in moderatem Gelände über zahlreiche Pässe. Ideale Aufsteiger-Tour! 

Leistungen  

Im Preis enthalten:

  • Streckenführung für GPS mit GPX-Datei
  • 5 x Ü/F in Hotel- davon 1 x FeWo in Bikervilla
  • 2 x Halbpension
  • Gepäcktransport
  • Techn. Materialbetreuung
  • Finisher Trikot

 Optionen:

  • Anreise am Vortag oder früher: Sie bekommen eine Hotelliste zur Eigenbuchung
  • Einzelzimmerbuchung – nicht immer möglich. Zuschlag wird vor Ort berechnet!
  • Nur Bike Rücktransport € 12.– (Mietbikes frei!)
  • Rocky Mountain Mietbike: ab € 39.– / Tag
Profil  

Route  
  • 1. Tag | Oberammergau – Ehrwald
  • 2. Tag | Ehrwald – Inn Valley
  • 3. Tag | Landeck – Schuls (Scoul)
  • 4. Tag | Scoul – Celerina ( St. Moritz)
  • 5. Tag | Celerina (St. Moritz) – Comer See
  • 6. Tag | Rücktransport nach Oberammergau
Beschreibung  

 

1. Tag:

Oberammergau – Biberwier

1550 Hm

63 km

Die Reise beginnt im wunderschönen Oberammergau. Diese kleine Ortschaft in Oberbayern beeindruckt Touristen aus aller Welt mit den einzigartigen sogenannten „Lüftlmalereien“ auf den Hausfassaden. Diese farbenfrohen Kunstwerke zeigen Szenen aus dem Alltagsleben der Menschen, aber auch aus der Passion Christi. Womit wir bei der zweiten Attraktion sind, für die Oberammergau über die Landesgrenzen hinaus berühmt und bewundert wird:
Die Passionsspiele. 1634 führte man das Theaterstück, das von den letzten 5 Tagen im Leben von Jesus Christus handelt, zum ersten Mal auf. Die Uraufführung war die Einlösung eines Versprechens der Bevölkerung Oberammergaus im Pestjahr 1633, damals gelobte man regelmäßig die Passionsgeschichte aufzuführen. Seitdem besteht diese Tradition, trotz unzähliger Generationswechsel der Ortsbevölkerung.
Doch nun reicht’s mit dem Geschichtsunterricht, ihr wollt ja schließlich fahren! Auf geht’s zuerst auf abwechslungsreichem aber einfachem Wege Richtung Schloss Linderhof. 
Nach ca. einer Stunde durch Wald und Wiesen erreicht ihr das Märchenschloss. Wie alle Schlösser von Bayerns letztem König Ludwig II., könnte es aus einer Sage stammen. Schneeweiß steht es da, inmitten des üppigen Grüns der Parkanlage und lädt zum Träumen ein. Aber bevor sich der romantische Teil von euch das Trikot vom Leib reißt, frei nach dem Motto „Ich schmeiß alles hin und werd‘ Prinzessin!“, schwingt ihr euch besser wieder in die Sättel. Über den „Tanzboden“ gelangt ihr bald an die Tiroler Grenze. Erst hier teilen sich die Wege der beiden Versionen. Die einfachere Route führt dabei entlang der Loisach nach Ehrwald und Biberwier, während die Version 2 einen Umweg über den Eibsee macht, der wie ein funkelndes Juwel am Fuße der Zugspitze liegt. Am Ufer des kristallklaren Gebirgssees erhebt sich das mächtige Steinmassiv des höchsten Berges Deutschlands. Dieses atemberaubende Naturschauspiel ist es wert dass man die 200 Höhenmeter vom Loisachtal bis zum See zurücklegt. Doch es geht noch weiter bergan, erst an der Hochthörlehütte auf 1470m ist das Pensum geschafft. Der Ausblick auf die nahe Zugspitze und ins Tal entspricht mit Sicherheit euren Erwartungen an eine Transalp. 
Nun fahrt ihr hinab nach Bieberwier, kehrt ins Hotel ein und lasst den Tag Revue passieren.

2. Tag:

Biberwier - Inntal

1050 Hm

50 km

Gleich nach einem tollen Frühstück schwingt ihr euch wieder auf die Bikes und nehmt die erste Etappe in Angriff. Bei der Version 1 beginnt den Tag auf den Spuren der Römer und man überquert den Fernpass abseits der heutigen Passtrasse.  Die Route die immer wieder von Teilen der römischen Via Claudia Augusta gebildet wird schüttelt euch mächtig durch und stellt euer Fahrkönnen zum ersten Mal auf die Probe. Die Römerstraße existiert schon seit dem Jahr 15 v. Chr., damals wurde sie zur Erschließung der neu eroberten Provinz des nördlichen Voralpengebiets unter der Herrschaft von Kaiser Augustus gebaut. Die Via Claudia war bis zum 2. Jahrhundert der wichtigste und sicherste Alpenübergang, auch auf Grund der Verkehrspolizei die von pensionierten Legionären gebildet wurde und der lebhaften Infrastruktur die sich entlang der Straße bildete. 
Durchgerüttelt und geschüttelt erreicht ihr das Dornröschenschloss „Fernstein“, das majestätisch neben der Felswand trohnt. Bevor ihr nun die Abfahrt in Angriff nehmt checkt lieber nochmal die Bremsen. Helm zu? Protektoren an? Und los geht’s! Über Steinplatten, Wurzeln und Geröll rast ihr ins Tal, bis die Bremsen glühen. Mittags erreicht ihr Nassereith, ein echtes Tiroler Bergdorf und macht euch dann weiter auf den Weg zum Inn. Dem folgt ihr ein Stück flussaufwärts bis nach Zams. 
Die Route der Version 2 ist bedeutend anspruchsvoller durch die 400 Höhenmeter mehr, die es zu schaffen gilt. Gleich zu Beginn erklimmt ihr das steile Marienbergjoch, das manchen von euch sogar kurzzeitig zum Schieben zwingt, vor allem das letzte Stück hat es in sich. Doch oben angekommen werdet ihr belohnt: Ein atemberaubendes Alpenpanorama erwartet euch, das ihr gemütlich bei einem Kaiserschmarrn in der Marienberg-Almhütte genießen könnt. Vergessen sind der Schweiß und die Anstrengungen der letzten Meter! Dieser umwerfende Blick ist jede Mühe wert!
Gestärkt brecht ihr auf um die Abfahrt anzupacken. Diese begeistert euch mit ihren vielen Kurven und testet euer Können aufgrund des losen schotterreichen Untergrunds. Im Tal angekommen rollt ihr gemütlich am Inn entlang bis ihr schließlich Zams erreichen.
Was für ein Traumtag!

3. Tag:

Zams/Landeck – Schuls (Scoul)

1250 Hm

71 km

Eure Radroute führt euch heute entlang des großen Gebirgsflusses Inn. Immer wieder begegnet ihr auf Abschnitten der Via Claudia. Diese römische Hauptverbindungstrasse windet sich an den teilweise steilen Ufern bis ins Schweizer Engadin. 
Die Version 2 führt bereits nach wenigen Metern bergauf. Über die Fließerplatte gelangt ihr auf spannenden Trails zur Ortschaft Fließ, das zur Römerzeit eine wichtige Raststation war, was zahlreiche Funde beweisen. Viele der archäologischen Funde sind dort im Museum ausgestellt. Die Version 1 bleibt im Inntal, wo ihr euch auf nicht minder spannendem Weg dem Dreiländerdreick nähern. 
Das Highlight des heutigen Tages bildet die Festung „Altfinstermünz“ die ein Bindeglied zwischen Tirol und dem Engadin darstellt und unter Denkmalschutz steht. Schon die Römer hatten hier den Inn mit einer Brücke überwunden und 1159 wird dieser Ort zum ersten Mal urkundlich erwähnt als „Vinestana silva“ (Wald von Finstermünz). Im Laufe der Zeit wurde die Befestigungsanlage ausgebaut durch Torturm und Bollwerk und wurde als Zollamt genutzt. 
Nachdem ihr dieses beeindruckende Stück Geschichte am reißenden Inn besichtigt habt startet ihr wieder, bis ihr schließlich Scoul erreichen. Hier, in diesem Schweizer Dorf, das dank seiner Heil- und Mineralwasserquellen auch als Kurort bekannt ist, verbringt ihr eure dritte Nacht.

4. Tag:

Scoul – Celerina ( St. Moritz)

1560 Hm

66 km

Heute fahrt ihr durch das gesamte Unterengadin. Die Wege über Almwiesen eröffnen euch gewaltige Bergpanoramen auf die umliegenden Dreitausender, z. B. den Pisoc (3174m) im südlich gegenüberliegenden schweizerischen Nationalpark. Dieser bislang einzige Nationalpark der Schweiz dient vor allem dem Naturschutz und dem Erhalt der Artenvielfalt. Im Jahre 1904 erlegten die beiden Jäger Bischoff und Fried, auf dem Gebiet des erst später gegründeten Nationalparks, den letzten Bär der Schweiz. 2005 wanderte der erste Jungbär aus dem Adamello-Brenta Gebiet in Italien in die Nationalpark Region ein, zwei weitere Tiere folgten im Jahr 2007. Mittlerweile wird davon ausgegangen dass in der Region weitere Bären leben. 
Immer wieder durchfahrt ihr denkmalgeschützte, zum Teil 1000 Jahre alte Siedlungen, mit erfrischenden Brunnen und schöner Architektur. Der Ort Ardez wurde um das Jahr 900 erbaut  und hatte großen Einfluss auf die Region. So wurde früher etwa die Fahne des Unterengadins in Ardez aufbewahrt und die umliegenden Gemeinden sowie das ferne Galtür (Silvretta) begruben ihre Toten in Ardez.
Bei eurer Fahrt überquert ihr nun mehrmals auf zum Teil alten Brücken den Gebirgsfluss Inn. Während die einfache Version meist dem Verlauf des Gewässers folgt, tourt die Version 2 auf verspielten Trails bis zum, in die Bilderbuchlandschaft eingebetteten, Flugplatz Engiadina. Je nach Reisetermin übernachtet ihr hier in Pontresina oder Celerina, kurz vor St. Moritz.

5. Tag:

Celerina (St. Moritz) – Lake Como

1000 Hm

95 km

Am Morgen begrüßt euch ein gepflegter schmaler Schotterweg, kurvenreich, durch einen Arvenwald. Schon nach wenigen Höhenmetern in dieser märchenhaften Landschaft, erreicht ihr den kleinen Stazer See. Diese kleine Moorsee ist weniger tief und trotz der Höhe von 1800m im Sommer angenehme 20°C warm. Doch euch bleibt hier kein Badestopp, vielmehr setzt ihr nach einem Foto die Reise fort. 
Das Engadin ist bekannt für seine Seen, allen voran die großen vier, welche wir im weiteren Verlauf unserer Fahrt noch sehen werden: Silser See, Silvaplanner See, Champferer See und St. Moritz See. Wegen der Tiefe wird das Wasser hier aber sogar im Sommer selten wärmer als 17°C. In Traumhafter Kulisse radelt ihr bei mäßiger Steigung zum Maloja-Pass. Die Version 2 erreicht mit einem steilen Schwenk hinauf in das Fedoztal den höchsten Punkt der gesamten Tour. 
Hier, an der Quelle des Inns, beginnt eine lange Abfahrt zur italienischen Grenze und weiter zum Comer See. Bei Abendsonne feiert ihr am Seeufer bei einem Glas Prosecco diese gelungene Tour..

6. Tag: Rückreise

 

 

 

                       

Gerne organisieren wir euch einen Rücktransport nach Oberammergau.  - Wer mag kann aber auch gerne individuell am Comer See verlängern...

Weiterführende Links zu "Oberammergau - Comersee Selfguided"
Bitte geben Sie Ihre persönlichen Daten ein.
Weitere Teilnehmer können erst nach Abschluss dieser Buchung hinzugefügt werden
Reiserücktrittversicherung
Wünsche und Bemerkungen

Weitere Teilnehmer können erst nach Abschluss dieser Buchung hinzugefügt werden
Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
Kundenbewertungen für "Oberammergau - Comersee Selfguided"
Bewertung schreiben
Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.